Handball

Ex-Petterweil-Trainer Rudolf Spengler ist tot

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(cso/bf). Rudolf Spengler ist vor wenigen Tagen mit 91 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Bis ins hohe Alter war der Handballsport für ihn das prägende Thema. Als Aktiver spielte Spengler für den TV Lützellinden, mit dem er 1957 deutscher Vizemeisterschaft im Feldhandball wurde. Spengler war 17 Jahre Vorsitzender des TVL.

Nach seiner aktiven Laufbahn war er elf Jahre Trainer beim TV 05/07 Hüttenberg und gestaltete die sportlich erfolgreichste Zeit des Klubs erheblich mit. Dazu gehörte 1972 der Aufstieg in die damals zweigleisige Bundesliga. 1974 folgte Platz eins in der Südstaffel der Beletage. 1977 und 1978 wurde der TVH DHB-Vize-Pokalsieger. In der Saison darauf nahmen die Mittelhessen am Europapokal teil.

Während der Spengler-Ära wurden sechs Hüttenberger Akteure in die Nationalmannschaft berufen. Der bekannteste davon war Rudolf Spenglers Sohn, der spätere Weltmeister Horst Spengler. Der erfolgreichen Laufbahn als Bundesliga-Coach folgte eine weitere Trainerstation beim TV Petterweil.

Rudolf Spengler war für lange Zeit Begleiter des deutschen Nationalteams, zunächst als DHB-Spielbeobachter, und ab 1978 als Co-Trainer von Bundestrainer Vlado Stenzel. In diesem Jahr betreute er die deutsche Auswahl beim WM-Triumph in Dänemark. Spielführer der deutschen Mannschaft war damals ebenfalls Rudolf Spenglers Sohn Horst.

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