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Ex-Bundestrainer Bauermann zu Würzburg

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Bereits für den Abend des Neujahrstages hatte der frühere Bundestrainer das erste Training bei seinem neuen Club s. Oliver Würzburg angesetzt. »Ich bin ein Kind dieser Liga, ich habe mehr als 20 Jahre in dieser Liga gearbeitet«, sagte der 59-Jährige der Deutschen Presse-Agentur nach Unterschrift eines langfristigen Vertrags bis Ende der Saison 2019/2020. »Natürlich freue ich mich jetzt sehr, wieder hier zu sein und hoffentlich erneut etwas von Substanz aufzubauen.«

Erst am zweiten Weihnachtstag kehrte Bauermann aus dem Iran, wo er bis zuletzt als Nationaltrainer tätig war, in die Heimat zurück - dann ging alles ganz schnell. Nach einer bislang sportlich enttäuschenden Saison trennten sich die Unterfranken am Freitag von Coach Doug Spradley und entschieden sich für den erfahrenen Nachfolger. »Für Dirk Bauermann sprach neben seiner Vita natürlich seine langfristige Perspektive, die er für den Standort Würzburg gedenkt umzusetzen«, sagte Würzburgs Geschäftsführer Gunars Balodis.

Bauermann will seinen neuen Club auf lange Sicht in die »deutsche Spitze« führen. »Für mich heißt das, in den nächsten Jahren stabil in die Playoffs zu kommen und dort eine gute Rolle abzugeben«, sagte er. Man wolle langfristig ein »berechtigter Kandidat für eine Halbfinalteilnahme« werden. »Das verlangt eine unglaubliche Kraftanstrengung aller Beteiligten. Es ist ein schwer erreichbares Ziel, aber nicht unrealistisch bei Bündelung aller Kräfte.« Bauermanns zuvor letzte Anstellung in Deutschland endete im September 2012 beim FC Bayern München. Von 2003 bis 2011 trainierte er die deutsche Nationalauswahl und war lange Zeit als Coach in Leverkusen und Bamberg erfolgreich.

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