90 000 Euro Hilfe

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(dpa/lhe). Die hessische Landesregierung unterstützt die Sozialstiftung des Hessischen Fußballs bei der Umsetzung des Amateurprojektes "Sicherheit im Fußball" mit rund 90 000 Euro.

Der Hessische Fußball-Verband (HFV) bündelt in der Stiftung alle seine Aktivitäten im sozialen Bereich. Nach den Angriffen auf Amateurfußball-schiedsrichter Ende des vergangenen Jahres sollen mit den Fördermitteln hessenweit Sicherheitsbeauftragte in den Vereinen ausgebildet, ein Trainer- und Betreuerpass eingeführt sowie Fair-Play-Beobachter etabliert werden.

"Die Bilder von Prügelattacken gegen Schiedsrichter im hessischen Amateurfußball haben vergangenes Jahr alle Sportbegeisterten in unserem Land zu Recht geschockt. Auch wenn aufgrund der Corona-Krise der Amateurfußball in Hessen derzeit ruhen muss, ist es wichtig, dass es bei diesem Präventionsprojekt keinen Aufschub gibt. Das Land unterstützt damit die engagierte und wichtige Arbeit des Hessischen Fußball-Verbandes, damit Gewalt und Aggressionen schon in ihrer Entstehung entgegengewirkt wird und sich im Rahmen von Fußballspielen alle an die Regeln halten", ließ sich der hessische Sportminister Peter Beuth in einer Mitteilung zitieren. .

Mit der Sozialstiftung hat der HFV eine bundesweite Vorreiterrolle eingenommen. Unter dem Dach von "Fair Play Hessen" werden Maßnahmen zur Gewaltprävention, Integration und Fair-Play angeboten.

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