Tim Heß aus Bad Nauheim hat sich bei der Eishockey-Simulation auf der Playstation für das Finale um den E-Spengler-Cup qualifiziert und wird am Wochenende mit einer Sondergenehmigung in der Schweiz antreten. SCREENSHOT: NICKOLAUS
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Tim Heß aus Bad Nauheim hat sich bei der Eishockey-Simulation auf der Playstation für das Finale um den E-Spengler-Cup qualifiziert und wird am Wochenende mit einer Sondergenehmigung in der Schweiz antreten. SCREENSHOT: NICKOLAUS

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eSpengler-Cup: Bad Nauheimer im Finale - 6000 schweizer Franken winken

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Tim Heß aus Bad Nauheim hat an der Playstation das Finale um den eSpengler-Cup erreicht. Jetzt spielt der 21-Jährige um eine Siegprämie in Höhe von 6000 schweizer Franken.

Das Ticket in die Schweiz ist gelöst. Am Wochenende hat sich Tim Heß aus Bad Nauheim in der Gruppenphase der ersten Auflage des eSpengler-Cups durchgesetzt und das Grand Final erreicht. Im Land der Eidgenossen tritt der 21-Jährige am kommenden Samstag in der Gameturnier-Arena mit Team Canada auf Ak Bars Kazan mit Sven Julmi am Controller. Das Endspiel der virtuellen Eishockey-Simulation wird am 26. Dezember live im Schweizer Fernsehen SRF (http://srf.ch/sport oder SRF Sport App) übertragen. Kommentator ist Steven Krucker. Auf den Gewinner wartet ein Preisgeld in Höhe von 6 000 Schweizer Franken.

Nachdem der reale Spengler-Cup Corona-bedingt zum ersten Mal seit 64 Jahren abgesagt werden musste, entschieden sich die Verantwortlichen des HC Davos um OK-Präsident Marc Gianola den innovativen Weg ins digitale Eishockey-Format zu gehen: "Die Community wächst rasant. Wir arbeiten schon seit mehreren Jahren an dieser Idee. Jetzt wollen wir über die neue Plattform ein anderes Publikum ansprechen, nämlich die jungen Leute."

Der HC Davos ist schon seit längerem in der NHLGamer-Community aktiv. Die "leibhaftigen" HCD-Profis Davyd Barandun und Yannick Frehner nahmen an den Qualifiers teil, konnten sich aber nicht gegen Hunderte von Mitbewerbern durchsetzen, um den Rekordmeister aus dem Kanton Graubünden an der Playstation zu vertreten.

Tim Heß musste beim rund siebenstündigen Turniermarathon vor allem im Halbfinale alle Register ziehen. Gegen "KevinatorTime" und den HC Ambri-Piotta lag er bis ins letzte Drittel mit 2:3 hinten, schluckte zwei Shorthander, ehe dem Wetterauer nach dem Ausgleich selbst ein Treffer in Unterzahl gelang, der den Weg zum 5:3-Sieg ebnete.

Die Vorrundengruppe "Cattini" hatte der Wetterauer am frühen Nachmittag mit einem 9:4 über Sparta Prag und dem 10:3 gegen den HC Davos souverän gewonnen. "Das wird mein erstes LAN-Event. Ich freue mich riesig", fiebert Heß, der den Gamertag "Timasy" führt, dem zweiten Weihnachtsfeiertag entgegen. Eine Prämie von 2500 Franken ist ihm bereits vor dem Puckdrop sicher. Den Trip ins Nachbarland wird der junge Mann aufgrund der Pandemie-Situation mit einer Sondergenehmigung im Gepäck antreten.

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