imago1006236723h_240921_4c_1
+
Einst Bundestrainer, jetzt neuer Coach bei Hannover-Burgdorf: Christian Prokop (l.) mit Kreisläufer Evgenj Pevnov.

Es knistert in der Rittal-Arena

  • VonRedaktion
    schließen

(ra). Das sind die Vergleiche, für die es sich lohnt, in die Rittal-Arena zu kommen. Der THW Kiel und die SG Flensburg/Handewitt sind namhaft und attraktiv und auch immer mal wieder sensationell bezwungen worden. Keine Frage, aber Duelle auf Augenhöhe in der Handball-Bundesliga, so wie das der HSG Wetzlar am Sonntag um 16 Uhr gegen die TSV Hannover-Burdorf, haben etwas Knisterndes, Spannendes, Unvorhersehbares, Reizvolles.

Vor zwei Wochen zur Heimpremiere gegen den TBV Lemgo gab es beim 27:25 bereits Spannung pur, Adrenalin auch auf den Tribünen für die 3000 zugelassenen Zuschauer. Das kann sich wiederholen am Wahlsonntag, zumal im Vorverkauf bereits 2200 Zuschauer ihr grün-weißes Kreuzchen gemacht haben. An der Tageskasse gibt es Nachschlag.

Zehn Tage kein Pflichtspiel, acht Trainingseinheiten in einer Woche. Die Grün-Weißen haben nach der englischen Woche zum Saisonstart ihren Akku aufladen und die spieltaktische Feinarbeit fortsetzen können. Trainer Benjamin Matschke versucht, Spielmacher Magnus Fredriksen auf Drucksituationen vor Publikum einzuschwören, feilt am Zusammenspiel seiner Aufbaureihe mit den Kreisläufern und hat einen Blick auf die noch stark schwankende Anzahl an technischen Fehlern.

Bei den Niedersachsen hat der entscheidende Wechsel analog zu Wetzlar auch auf der Trainerbank stattgefunden, wo nun Christian Prokop sitzt. Dem Ex-Bundestrainer steht nach dem in den beiden letzten Spielzeiten vollzogenen personellen Umbruch ein Kader in der Qualität der HSG Wetzlar zur Verfügung: von Torhüter Domenico Ebner über den schwedischen Neu-Spielmacher Jonathan Edvarsson bis hin zu Routinier Bastian Roschek und den Nachwuchstalenten Veit Mävers sowie Martin Hanne. Allerdings stehen der dänische Rechtsaußen Johan Hansen (zur SG Flensburg/Handewitt) und Rückraum-Kanonier Ivan Martinovic (zur MT Melsungen) bereits wieder als Abgänge nach dieser Saison fest.

Bei der HSG Wetzlar fehlt für lange Zeit Kreisläufer Patrick Gempp nach seiner Kreuzband-OP. Die Verantwortlichen sind auf dem kompletten europäischen Markt unterwegs, um für Abwehr und Angriff einen adäquaten Ersatz zu finden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare