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Erster Sieg für die Wetterau Bulls

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(pm). Den Wetterau Bulls ist der erste Saisonsieg in der Football-Landesliga beim 21:14 über die Hanau Ravens gelungen. Nach der knappen Auftaktniederlage gegen die Pioneers aus Rodgau, sollten die Punkte am Ende mit in die Wetterau gehen. Nach 48 Spielminuten stand es für die Wetterauer 21:14 (8:0, 6:8, 0:0, 7:6).

Der Auftakt der Partie begann mit dem Kickoff der Wetterauer, sodass Hanau zuerst das Angriffsrecht innehatte. Hier zeigte sich wie bereits im Spiel gegen Rodgau, dass auf die Defense Verlass war. Eine Gemeinschaftsaktion der gut aufgelegten D-Line bedeutete ein Fumble der Hanauer und den Ballbesitz für die Bulls Offense, die in der ersten Halbzeit von Florian Bode angeführt wurde. Im ersten Bulls Drive des Tages sollte es gleich die ersten Punkte für die Bulls geben. Ein Runspielzug über 35 Yards von Justin Sobot bis kurz vor die Hanauer Endzone sollte Sobot wenig später in die 6:0-Führung veredeln. Die anschließende Two-Point-Conversion konnte die Offense ebenfalls verwandeln. Justin Sobot macht aus dem 6:0 ein 8:0.

Im zweiten Viertel sollte es Schlag auf Schlag gehen. Nachdem im folgenden Drive den Hanauern eine Interception gelang, tat es die Bulls Defense ihnen gleich. Nachdem Cornerback Marvin Rühl den Ball tippte, konnte Safety Jacob Daniel Hennigs den Ball sichern. Die Bulls Offense nahm das Geschenk ihrer Defense dankend an, Jani Seidel besorgte die 14:0-Führung. Der Zusatzversuch misslang. Mit einer 14:8-Führung ging es in die Halbzeit.

Das dritte Viertel gestaltete sich auf beiden Seiten sehr zerfahren. Auf das bisher konsequent und zielstrebige Spiel der Bulls Offense fanden die Hanauer immer bessere Mittel. Das Spiel fand nun vor allem in der Defense der beiden Teams statt. Mit einem knappen Vorsprung ging es in die letzten zwölf Spielminuten. Die letzten Drives des Spieles sollten an Spannung nicht zu überbieten sein. Nach einem verschossenen Fieldgoal der Bulls glich das Heimteam zum 14:14 aus.

Das Kickoff Return-Team der Bulls zeigte eindrucksvoll, wieso Specialteams beim Football eine solch hohe Bedeutung für ein Spiel haben. Martin Wegner, Cornerback und Returner der Bulls, trug den Ball über 70 Yards weit an die 29-Yards-Linie der Bulls. Spektakulär vorgeblockt durch Lukas Klimek, sollte diese Feldposition eine weitere gute Ausgangslage für die Wetterauer bedeuten. Im folgenden Drive setzen die Bulls den viel umjubelten Schlusspunkt der Partie. Abermals fand Justin Sobot, vorgeblockt durch seine Line und Receiver Axel Müller-Labehs, den Weg zur 20:14-Führung. Lukas Klimek erzielte mit dem anschließenden Fieldgoal den 21:14-Endstand. Das nächste Spiel steht am 10. Oktober in Södel gegen Marburg an.

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