Erleichterung nach später Wende

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Weil auch in der Gruppenliga Frankfurt-West Duelle gegen einen direkten Rivalen im Abstiegskampf doppelt wichtig sind, standen die Fußballer des FC Olympia Fauerbach gegen die Spvgg. 03 Fechenheim gewiss unter Druck, zumal FCO-Coach Virginio Bazzoli im letzten Heimspiel der Saison 2018/2019 einen Sieg für zwingend notwendig erachtete. Am Ende, nach 90 vorwiegend vom Kampf geprägten Minuten, konnte der Fauerbacher Übungsleiter erst mal tief durchatmen. Seine Mannschaft begegnete der hohen nervlichen Anspannung nämlich recht souverän, gewann gegen die Frankfurter Stadtteil-Kicker mit 3:1 (0:0) und ist der weiteren Gruppenliga-Zugehörigkeit vor den finalen Auswärtsspielen in Friedrichsdorf und Hausen einen großen Schritt näher gekommen.

Weil auch in der Gruppenliga Frankfurt-West Duelle gegen einen direkten Rivalen im Abstiegskampf doppelt wichtig sind, standen die Fußballer des FC Olympia Fauerbach gegen die Spvgg. 03 Fechenheim gewiss unter Druck, zumal FCO-Coach Virginio Bazzoli im letzten Heimspiel der Saison 2018/2019 einen Sieg für zwingend notwendig erachtete. Am Ende, nach 90 vorwiegend vom Kampf geprägten Minuten, konnte der Fauerbacher Übungsleiter erst mal tief durchatmen. Seine Mannschaft begegnete der hohen nervlichen Anspannung nämlich recht souverän, gewann gegen die Frankfurter Stadtteil-Kicker mit 3:1 (0:0) und ist der weiteren Gruppenliga-Zugehörigkeit vor den finalen Auswärtsspielen in Friedrichsdorf und Hausen einen großen Schritt näher gekommen.

"Es war ein hartes Stück Arbeit, und wir mussten lange auf die zum Sieg notwendigen Treffer warten. Verdient war er aufgrund der vielen Chancen, die wir vor allem im ersten Abschnitt in den Sand setzten, aber auf jeden Fall", bilanzierte Fauerbachs Pressesprecher Jürgen Güssgen nach einer Partie, die zäh begann und den Zuschauern zunächst in beiden Strafräumen nichts wirklich Aufregendes bot. Das änderte sich ab der 17. Minute, als Fechenheims Quassim Quass aus elf Metern knapp verzog. Eine Aktion, die den Platzherren quasi als Weckruf diente, denn später übernahmen sie mehr und mehr das Kommando. Dass die Fußballer aus dem Friedberger Stadtteil nicht frühzeitig die Weichen auf Sieg stellten, lag an Cristian Bodea, der nach Andreas Baufeldts Flanke mit schönem Kopfball nur die Latte traf (20.), und an Baufeldt selbst: Der FCO-Torjäger verstand es in der 24. und in der 31. Minute jeweils nach Bodea-Auflagen nicht, das Leder im gegnerischen Kasten unterzubringen.

Die Strafe folgte nach 52 Minuten: Quass reagierte nach einem Eckball und viel Durcheinander in der Fauerbacher Defensive am schnellsten und bugsierte das Leder aus kurzer Distanz über die Linie – Fechenheim lag vorne. Und um ein Haar wäre es für die Bazzoli-Elf noch schlimmer gekommen, doch Gäste-Stürmer Tolga Tuygar vergab in der 65. Minute aus spitzem Winkel um wenige Zentimeter. Als Knackpunkt der Partie sollte sich eine Szene aus der 75. Minute erweisen: Fechenheims Kamil Yikilmaz übte sich als Schauspieler, doch Referee Stehling fand das gar nicht amüsant und hielt dem Torjäger der Nulldreier den Gelb-Roten Karton unter die Nase.

Klar, dass die Fauerbacher in numerischer Überzahl noch eine Schippe drauflegten und im Abschluss spät, aber nicht zu spät Cleverness erkennen ließen. Zunächst, beim 1:1-Ausgleich in der 77. Minute, überlistete Baufeldt Fechenheims Keeper Mert Aydin mit einem gefühlvollen Heber (Pass Michael Walther). Dann spielte Ugur Ürün die Hauptrolle. Dessen Freistoß, abgefeuert aus 16 Metern ins kurze Eck, überraschte Aydin und schlug hinter dem Fechenheimer Torwart in der 83. Minute zur erstmaligen FCO-Führung ein. In der Overtime machte Baufeldt mit seinem zweiten Tagestreffer den Sack zugunsten der Platzherren zu. Und zwar nach einem Konter, den Fauerbachs Innenverteidiger Alexander Sarkisjan mit einem langen Ball aus der eigenen Abwehr inszeniert hatte.

FCO Fauerbach: Jens Michalak (74. Roos) – Chekmazov, Clement, Sarkisjan, Muntean – Walther, Mies, Ürün (90. Unverzagt), Bodea – Baufeldt, Wischtak (65. Botschek).

Spvgg. 03 Fechenheim: Aydin, Jusofie, Löchner, Tedesco, Karakus (53. De Angelis), Reschke (90. Hegazi), Quass, Weber, Remhof, Tuygar (81. Mamay), Yikilmaz.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Jonas Paul Stehling (Weimar/Lahn). – Gelb-Rote Karte: Yikilmaz (75.). – Zuschauer: 120. – Tore: 0:1 (52.) Quass, 1:1 (77.) Baufeldt, 2:1 (83.) Ürün, 3:1 (90+2) Baufeldt.

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