Erleichterung bei der TG Friedberg

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Tiefes Durchatmen bei der TG Friedberg nach dem 33:32 (20:16)-Heimsieg in der Handball-Landesliga der Männer gegen den TuS Holzheim: Mit diesem Sieg haben sich die Kreisstädter vier Spieltage vor dem Rundenende einen Drei-Punkte-Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz verschafft. "Was am Ende zählt, sind die beiden Punkte. Daneben ist aber auch wichtig, dass sich die Mannschaft für eine gute Leistung belohnt hat", meinte Trainer Sven Daxer. Das knappe Endergebnis täuscht darüber hinweg, dass die TG das Geschehen bis zur 40. Minute (24:19/Vlad) im Griff hatte und es in der Endphase unnötig spannend machte.

Tiefes Durchatmen bei der TG Friedberg nach dem 33:32 (20:16)-Heimsieg in der Handball-Landesliga der Männer gegen den TuS Holzheim: Mit diesem Sieg haben sich die Kreisstädter vier Spieltage vor dem Rundenende einen Drei-Punkte-Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz verschafft. "Was am Ende zählt, sind die beiden Punkte. Daneben ist aber auch wichtig, dass sich die Mannschaft für eine gute Leistung belohnt hat", meinte Trainer Sven Daxer. Das knappe Endergebnis täuscht darüber hinweg, dass die TG das Geschehen bis zur 40. Minute (24:19/Vlad) im Griff hatte und es in der Endphase unnötig spannend machte.

Von Beginn an nahm das Spiel auf beiden Seiten mächtig Fahrt auf. 36 Tore in den ersten 30 Minuten sprechen eine deutliche Sprache. Obwohl die Torflut nach dem Wechsel abnahm, hielten beide Mannschaften das Tempo weiterhin hoch.

Drei Schlüsselszenen bestimmten den Verlauf der zweiten Hälfte. Als Holzheim den Rückstand schnell auf 18:21 (34.) reduziert hatte, parierte Friedbergs Nachwuchstorhüter Fynn Merten einen Siebenmeter und nahm dem TuS damit aufkommenden Wind aus den Segeln. Nachdem Holzheim der TG später mit dem 27:29 (50.) schon bedrohlich nahe gekommen war, führte ein technischer Fehler der Gastgeber zu einem Ballverlust und dem 28:29. Eine anschließende Zeitstrafe bescherte den Handballern aus dem Rhein-Lahn-Kreis den 29:29-Ausgleich. Zum Ende des Spiels folgte dann der letzte, entscheidende Akt. Es stand 31:31 (57.), und das Spiel drohte gänzlich zu kippen. Da gelang Marco Zinnel ein Durchbruch zum Kreis, und er wurde gefoult. Die Schiedsrichter gaben Siebenmeter für die TG und verhängten zwei Strafminuten gegen den TuS. Andre Avemann verwandelte zum 32:31 und eine Minute später sorgte ein gegnerischer technischer Fehler für einen Friedberger Ballgewinn. Per Tempogenstoß erzielte der an diesem Abend stark aufspielende Vladut Vlad das 33:31. Obwohl es in der Folge nochmals hektisch hin und her ging, reichte es für Holzheim lediglich noch zum Anschlusstreffer.

"Es wäre bitter gewesen, nach so einem Spiel, in dem wir durchgängig geführt haben, mit leeren Händen dazustehen", stellte TG-Coach Daxer fest. Die breite Spielanlage seiner Mannschaft sah er als Grundlage für den Erfolg an, für den sich Niklas Musch im rechten Rückraum mit schönen Anspielen und wichtigen Toren besonders auszeichnete.

TG Friedberg: Balazs, Merten; Zinnel (2), Christian Schmidt (2), Ploner (2), Jonscher, Mahr, Reeb (2), Petrosanec (4), Vlad (6), Avemann (3/2), Gustavsson (3), Musch (5), Aljoscha Schmidt (4).

TuS Holzheim: Linke, Schenk; Nink (1), Moos (2), Becker (3), Giebenhain (3), Lazzaro, Wolfgram (6/2), Dettling (4), Grandpierre (1), Schenk (5), Baum (5), Friedrich, Schwarz (2/1).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Erben/Wiederhold (Wollrode/Gensungen). - Siebenmeter: 2/2 – 5/3. - Strafzeiten: 6 Min. – 10 Min. - Zuschauer: 250.

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