Erinnerungen an Holger Badstuber

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(cd/sno). An diese Drittliga-Partie aus dem Jahr 2008 denkt Holger Badstuber vermutlich ungern zurück. Es war der 12. Dezember und Badstuber - seinerzeit noch ein 19-jähriges Talent - gastierte unter anderem an der Seite von Thomas Müller mit dem FC Bayern München II bei den Offenbacher Kickers. Die Reserve des Rekordmeisters verlor mit 0:2 (Tore: Sehad Mesic und Tufan Tosunoglu, der heutige Spielertrainer des Wetterauer Gruppenligisten Türkischer SV Bad Nauheim), auch weil Badstuber bereits nach 30 Minuten wegen einer Tätlichkeit Rot sah.

Badstuber ist mittlerweile ein hochdekorierter Routinier, der mit den Bayern so ziemlich alles gewonnen hat, und es zudem auf 31 A-Länderspiele bringt. Aber seine ganz große Zeit ist schon eine Weile vorbei. Der immer wieder von Verletzungen gebeutelte 31-Jährige lässt die Karriere bei der Reserve des VfB Stuttgart ausklingen, die am Samstag (14.30 Uhr) in der Regionalliga Südwest die Offenbacher Kickers empfängt. So schließt sich der Kreis.

Vor 180 Zuschauern und mit Neuzugang Niclas Mohr, ein Gießener Junge, strebt der FC Gießen heute (14 Uhr) im Waldstadion den zweiten Heimsieg der Saison an. Der Unterbau des Bundesligisten TSG Hoffenheim ist zu Gast und gewann nach dem Trainerwechsel Anfang Oktober zuletzt zweimal hintereinander in Alzenau und gegen Ulm.

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