Erfolg im Spitzenspiel

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In der Volleyball-Regionalliga Südwest hat die SG Rodheim das Topspiel gewonnen. 3:1 hieß es am Ende gegen die SG Rheinhessen, gleichbedeutend damit, dass Rodheim damit Tabellenplatz zwei festigte.

In der Volleyball-Regionalliga Südwest hat die SG Rodheim das Topspiel gewonnen. 3:1 hieß es am Ende gegen die SG Rheinhessen, gleichbedeutend damit, dass Rodheim damit Tabellenplatz zwei festigte.

Dabei sahen die Vorzeichen für die Wetterauer alles andere als gut aus, denn mit König und Stange fehlten urlaubsbedingt gleich zwei Mittelblocker. So nominierte Trainer Johannes Voeske Routinier Stefan Brömmeling aus der zweiten Mannschaft für den Kader der Piraten.

Da beide Teams vor dem Spieltag punktgleich auf Rang zwei bzw. drei rangierten, konnte dieses Spiel als Vorentscheidung dafür angesehen werden, wer sich noch Hoffnungen auf die Meisterschaft in der Regionalliga Südwest machen darf.

Dementsprechend fulminant legten die Rodheimer vor rund 80 Zuschauern im Sportzentrum los und gingen mit 15:4 in Führung. Allerdings wussten sich die nicht weniger motivierten Gäste aus der Pfalz zu wehren und fanden durch einige Auswechslungen sowie zwei Auszeiten besser in die Partie und konnten den Rückstand bis auf 15:19 verkürzen, ehe dann mit der Einwechslung von Stefan Brömmeling im Mittelangriff die nötige Erfahrung auf dem Spielfeld stand, um den ersten Durchgang am Ende souverän für die Hausherren zu entscheiden.

In dem Glauben, die bessere Mannschaft zu sein, brach dann wie so oft in dieser Saison das Engagement der Rodheimer zu Beginn des zweiten Satzes etwas ein, wodurch diesmal ein Vorteil für die Gäste entstand. Zwar konnten beim 21:24 gleich drei Satzbälle entschärft werden, den vierten wusste aber der Gast für sich zu nutzen und glich zum 1:1 aus. Eine deutliche Ansprache von Coach Voeske und Teamkapitän Wacker entfaltete dann in Durchgang drei aber ihre Wirkung. In einer hochklassigen Partie agierten die Piraten nun wieder deutlich aufmerksamer und organisierter. Zuspieler und Spieldirigent Andreas Zander bediente aus der präzisen Annahme heraus die Mittelangreifer Schuld und vor allem Flott, die ihrerseits ein ums andere Mal die eigentlich recht solide organisierte rheinhessische Feldabwehr durchbrechen konnten. Über 19:19 gab es dann das bessere Ende für die Hausherren mit dem Satzgewinn.

Sichtlich angeschlagen fanden die Gäste dann trotz weiterer Auswechslungen nicht mehr in ihren Rhythmus, wodurch sich die Piraten – ähnlich wie in Durchgang eins – durch eine Aufschlagserie von Zander auf 12:2 absetzen konnten. Da die Gäste sich in der Abwehrstrategie nun vermehrt auf den Mittelangriff fokussierten, hatten die Außen- und Diagonalangreifer Stodtmeister, Breitenfelder und Wacker eine vergleichsweise leichte Aufgabe bei der Punkteerzielung. Mit 25:13 ging Satz vier und damit das Spitzenspiel sowie die zugehörigen drei Punkte im Gesamtklassement verdientermaßen an die Rodheimer.

Die SGR ist vor der Faschingspause noch in Mainz-Gonsenheim zu Gast, wo das Hinspiel allerdings deutlich mit 0:3 verloren wurde, ehe man am 9. März um 19 Uhr den SSC Vellmar empfängt. Da der TV Feldkirchen ebenfalls gewonnen hat, rangieren die Rodheimer nun auf Platz zwei mit zwei Punkten Rückstand auf den Ligaprimus.

SG Rodheim: Breitenfelder, Brömmeling, Flott, Graudenz, Liebster, Sachs, Schuld, Stodtmeister, Wacker, Zander.

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