Basketball-Bundesliga

Entwicklungsschritt bleibt aus

  • schließen

Quantez Robertson ist immer optimistisch. Egal, wie aussichtslos die Situation für die Frankfurt Skyliners erscheint, der Kapitän des hessischen Basketball-Bundesligisten glaubt immer noch, dass seine Mannschaft es in die Playoffs schaffen kann. Auch, und das gestand der Topscorer (20 Punkte) nach der 77:91 (29:41)-Niederlage gegen Würzburg am Sonntagnachmittag ein, "wenn wir es uns viel schwerer gemacht haben als davor." Vier Punkte lagen die Hessen hinter dem Tabellenachten aus Würzburg und hätten den Rückstand auf zwei Punkte bei noch einem Spiel weniger verkürzen können. Stattdessen verharren die Skyliners auf Rang 13.

Quantez Robertson ist immer optimistisch. Egal, wie aussichtslos die Situation für die Frankfurt Skyliners erscheint, der Kapitän des hessischen Basketball-Bundesligisten glaubt immer noch, dass seine Mannschaft es in die Playoffs schaffen kann. Auch, und das gestand der Topscorer (20 Punkte) nach der 77:91 (29:41)-Niederlage gegen Würzburg am Sonntagnachmittag ein, "wenn wir es uns viel schwerer gemacht haben als davor." Vier Punkte lagen die Hessen hinter dem Tabellenachten aus Würzburg und hätten den Rückstand auf zwei Punkte bei noch einem Spiel weniger verkürzen können. Stattdessen verharren die Skyliners auf Rang 13.

Wenngleich Akeem Vargas die Chancen auf das Erreichen der Top-Acht "genauso gro? wie vorher einschätzt, schwinden die Erfolgsaussichten, die Saison noch positiv abzuschließen. Den Skyliners fehlt schlichtweg die Qualität, um so ein "Schlüsselspiel" (Vargas) dann auch mal zu gewinnen. In dieser Spielzeit haben die Skyliners keine einzige Partie nach Rückstand zur Pause noch drehen können. Dabei waren die Frankfurter Korbjäger im dritten Viertel nach einem 12:0-Lauf bis auf vier Zähler (44:48) rangekommen. Das Momentum schien – unterstützt von den 4400 Zuschauern in der Ballsporthalle – zugunsten der Frankfurter zu kippen, doch die Würzburger übernahmen nach eklatanten Defensivschnitzern wieder das Ruder und schraubten die Führung in der Folge auf 60:44 hoch. "Unser Fokus war fürchterlich und unser Teamplay war fürchterlich. Beides kam heute zusammen", analysierte ein sichtlich enttäuschter Gordon Herbert.

Der Cheftrainer wähnte das Team nach zuletzt zwei Siegen in Göttingen und zu Hause gegen Jena weiter. Den nächsten Entwicklungsschritt haben die Skyliners nach den Pflichtsiegen gegen den 14. (Göttingen) und 16. (Jena) aber nicht vollziehen können. Würzburg spielte wie ein Playoffteam und nahm den Skyliners ihre Stärken – vor allem unter den Brettern. Die Center Leon Kratzer und Jonas Wohlfarth-Bottermann kamen nur auf vier beziehungsweise zwei Rebounds, das Reboundduell ging klar mit 26:33 verloren. Gordon Herbert sah in der Niederlage daher eine "gute Lektion" für seine Mannschaft. Am Mittwoch (19 Uhr) geht es in Bayreuth weiter. Mindestens neun, eher zehn Partien müssen die Skyliners aus den letzten zwölf gewinnen, um es doch noch in die Playoffs zu schaffen. Timur Tinc

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare