American Football

Enttäuschung bei Wetterau Bulls

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Die Wetterau Bulls kassieren nach Niederlagen gegen Tabellenführer Fulda nun in Pirmasens die dritte Pleite in Serie.

(pm). Enttäuschung bei den Wetterau Bulls: Nach den Niederlagen gegen die Fulda Saints, gegen den Spitzenreiter der Verbandsliga, waren die American Footballer aus Mittelhessen im Auswärtsspiel in Pirmasens nach einem 40:8-Hinspielerfolg favorisiert. Am Ende traten die Wölfersheimer mit einer 7:26 (0:6/0:8/7:0/0:12)-Niederlage die Heimreise an.

Das von zahlreichen Ausfällen geplagte Gäste-Team musste bereits nach wenigen Minuten die 6:0-Führung der Praetorians akzeptieren. Ein Run in die Endzone der Bulls bedeutete die Führung der Hausherren. Der Extrapunkt konnte durch die Bulls verhindert werden. Das Spiel war im weiteren Verlauf durch viele Flaggen und Strafen durch die Schiedsrichter geprägt. Die Bulls, zeigten in der ersten Halbzeit zu selten, was sie in den letzten Spielen so stark gemacht hatte. Ein Fieldgoaldversuch Ende des ersten Viertels misslang.

Im zweiten Viertel zeigte sich abermals das Manko der Bulls. Der Umgang mit den sich bietenden Möglichkeiten, um Punkte zu erzielen, glich einer Verschwendungssucht. In der ersten Halbzeit ließen die Bulls gleich mehrere Möglichkeiten aus aussichtsreicher Position liegen. Pirmasens wusste diese Geschenke anzunehmen und erzielte seinerseits mit einem Quarterback-Sneak und einer anschließenden Two-Point-Conversion die 14:0 Halbzeitführung.

Dass der Halbzeitstand nicht die wahren Kräfteverhältnisse zeigen sollte, machten die Bulls nach der Halbzeit klar. Nun spielten die Wölfersheimer auch in der Offense konsequent ihr Spiel. Nach einem Ballgewinn durch Cornerback Dominik Sommer gelang es der Bulls-Offense, die ersten Bulls-Punkte auf die Anzeigetafel zu bringen. Ein Pass von Florian Bode auf Tight End, Axel Müller-Labehs aus Nidda, der drei Viertel sowohl Offense als auch Defense spielte, fand sein Ziel. Dieser trug den Ball wenige Meter weiter in die Endzone zum 6:14-Anschluss. Die Chance zum Extrapunkt nutzte Lukas Klimek zum 7:14. Es entwickelte sich nun eine sehr hart umkämpfte zweite Halbzeit, die auf Messer Schneide stand. Ein starker Auftritt der Bulls-Defense, aus der Linebacker Daniel George und Defense End Sascha Van Stehen herausstachen, brachte die Wetterau Bulls in eine gute Ausgangslage, um die Partie drehen zu können. Ein Drive der Bulls brachte die Offense bis fünf Yards an die Endzone der Praetorians. Die Bulls schafften es aber nicht, den finalen Weg in die Endzone zu finden - eine Schlüsselszene. Die letzten zwei Touchdowns des Tages sollten dem Heimteam gehören, das im vierten Viertel das Risiko der Bulls bestraften.

Carlton Earl Fritsche, Defense Coordinator der Bulls, der den im Urlaub weilenden Headchcoach Kevin Richter vertrat, zeigte sich enttäuscht: "Wir haben heute zu viele Fehler, vor allem in den Special Teams gemacht, die uns schlussendlich um einen Erfolg gebracht haben. Zuviele Strafen kamen dazu. Pirmasens hat jede kleine Unachtsamkeit von uns ausgenutzt und bestraft. Für die nächsten zwei Wochen bis zum letzten Heimspiel werden wir nun daran arbeiten, dass wir in den letzten zwei Saisonspielen als Sieger vom Platz gehen werden."

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