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Enttäuschung in Mörlen

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Von: Peter Hett

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Es war ein tristes Herbst-Wochenende für die Wetterauer Vereine in der Handball-Bezirksoberliga der Frauen. die HSG K/P/G/Butzbach (22:26 bei HSG Herbon/Seelbach) wie auch die HSG Mörlen (20:24 bei TuS Waldernbach) unterlagen. Während Mörlen zumindest noch in der Spitzengruppe rangiert, hängt die Rote Laterne weiterhin im Butzbacher Stadtteil.

Es war ein tristes Herbst-Wochenende für die Wetterauer Vereine in der Handball-Bezirksoberliga der Frauen. die HSG K/P/G/Butzbach (22:26 bei HSG Herbon/Seelbach) wie auch die HSG Mörlen (20:24 bei TuS Waldernbach) unterlagen. Während Mörlen zumindest noch in der Spitzengruppe rangiert, hängt die Rote Laterne weiterhin im Butzbacher Stadtteil.

HSG Herborn/Seelbach – HSG K/P/G/Butzbach 26:22 (13:12): Mit den Leistungen der ersten Halbzeit war man bei der Butzbacher Spielgemeinschaft durchaus zufrieden. Dagegen mündete die zweite Halbzeit in eine Katastrophe. Wie es gehen kann, zeigen die ersten 30 Minuten des Spiel. Das besprochene wurde umgesetzt, die Abwehr stand gut, und auch die Torfrauen wussten zu überzeugen. Eine Partie auf Augenhöhe, bei der die Gäste bis zu eigenen 11:10-Führung (Berger/22.) ständig vorn lagen. Erst in den Schlussminuten drehte die Heim-HSG das Spiel. Mit 15 total verschlafenen Minuten startete die Mannschaft von Oli Thiele in die zweite Halbzeit, was eine 21:14-Führung für Herborn/Seelbach zur Folge hatte. Die Mehrzahl der Tore erzielten die Gastgeberinnen per Tempogegenstoß. In der Schlussviertelstunde kämpften sich die Gäste wieder heran. Zu einem Sieg reichte es allerdings nicht mehr. Viele eigene Pfostentreffer verhinderten dies. - HSG K/P/G/Butzbach: Kannieß, Bergerow; Nöh (3/2), Spata (1), Exner (1), Herbel (1), König (1), Althaus (9/3), Müller (3), Köhler, Berger (3).

TuS Waldernbach – HSG Mörlen 24:20 (10:9): In der Vorsaison verspielten die Mörler Frauen ihre Aufstiegschancen mit schlechten Leistungen in den letzten Spielen. In dieser Saison erfolgt der erste Rückschlag bereits frühzeitig. Spielerisch seit Jahren eine der besten Mannschaften der Region, steht sich die HSG mit teilweise nicht zu erklärenden Leistungsabfällen immer wieder selbst im Weg.

Das Spiel selbst war von beiden Seiten einfach nur schlecht. Lediglich in den ersten fünf Minuten zeigten die Gäste ihr Potenzial. Sie führten mit 4:3 (Kloppenburg /5.). Dann folgte der Bruch im Angriff. Viele schlechte Würfe wurden genommen, und das Entscheidungsverhalten war unterirdisch. Zudem bissen sich die Mörler Frauen an der sehr guten Kristina Sartison im Waldernbacher Tor die Zähne aus. Zwischen der fünften und der 17. Minute gelang Mörlen nicht ein einziger Treffer. Über die Stationen von 14:11 (44.) und 22:17 (52.) sicherte sich der TuS einen verdienten Sieg. »Für uns ein Spiel der vergebenen Chancen. Heute erlebten wir einen Ausfall aller Feldspielerinnen«, lautete das Urteil des HSG-Vorsitzenden Siggi Bläsche. Einzige Ausnahme war die A-Jugendliche Sabrina Hahn, die ab der 27.Minute im HSG Tor stand. - HSG Mörlen: Maibach, Hahn; Schön (1), Heil (1), Bühler, Theresa Wagner (3/1), Franziska Dietz, Juliane Wagner (3), Anna Dietz (1), Hickel (2), Schneider (2), Kloppenburg (5/3), Eva Dietz (1), Wulf (1).

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