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Bedient: Dominik Nothnagel und sein FSV Frankfurt müssen in Kassel einen Rückschlag hinnehmen.

Enttäuschung beim FSV Frankfurt

(fri). Während die »Löwen« nach dem Abpfiff ein Rudel bildeten und den Sieg feierten, hatten Spieler, Trainer und Verantwortliche des FSV Frankfurt längst das Feld geräumt. Die Enttäuschung war groß bei den Bornheimern, denn nach dem 1:2 (0:2) in Kassel gegen den KSV Hessen droht der Kontakt zur Tabellenspitze der Fußball-Regionalliga Südwest gänzlich abzureißen.

Der Druck ist nun immens, morgen (19 Uhr) im Nachholspiel bei den Offenbacher Kickers darf sich der FSV keine weitere Pleite erlauben, es wäre die dritte in Serie, dann hätte das Team die Aufstiegschance binnen acht Tagen praktisch verspielt.

Nach FSV-Eckstoß konnten sich die Gastgeber flugs befreien, beim Konter passte Alban Meha in den Strafraum, und Frankfurts Youngster Marco Speck (19) lenkte den Ball bei seinem Startelfdebüt spektakulär ins eigene Netz (19.). Wie effizient man agieren sollte, zeigten an diesem Nachmittag die Nordhessen: Nach einem Fehlpass von Emir Sejdovic nutzte Meha wiederum den Raum und bediente Mahir Saglik, der Torwart Daniel Endres aus zwölf Metern überwand (35.). Jon Mogge hätte kurz vor der Pause beinahe sogar auf 3:0 erhöht.

Hoffnung auf eine Wende keimte bei den Frankfurtern aber bald wieder auf. Straubs Flanke köpfte Kapitän Dominik Nothnagel ein (57.). Die Schwarz-Blauen übten wieder Druck aus, Sejdovic (64.) und Kelati (67.) verpassten den Ausgleich. Turbulent ging es in der Nachspielzeit zu, als KSV-Verteidiger Kevin Nennhuber den Ball an die eigene Latte beförderte und Güclüs Nachschuss vor der Linie entschärft wurde - Schiedsrichter Christof Günsch hatte aber ohnehin eine Abseitsstellung erkannt.

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