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Lukas Peppler von der MSG Florstadt/Gettenau (am Ball) will mit seinem Team vor heimischer Kulisse am Sonntag gegen die MSG Kirchhain/Neustadt hoch hinaus. FOTO;: JAUX

Entscheidende Spiele

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(se). Bereits am Freitagabend eröffnet die HSG Wettertal mit der Partie gegen die HSG Marburg/Cappel das Handball-Wochenende in der Bezirksoberliga Gießen. Die zwei Mannschaften haben jeweils 15:19 Punkte auf dem Konto und befinden sich damit im unteren Tabellenmittelfeld. Um sich weiter von den Abstiegsplätzen zu entfernen, benötigen beide also einen Sieg - das dürfte die Partie besonders interessant machen.

Sorgen dieser Art hat die HSG Mörlen nicht. Die Mannschaft des zum Saisonende ausscheidenden Trainers Philipp Petriesas liegt bei 18:14 Punkten auf dem sechsten Platz. Nun sind die Mörler am Samstag bei der HSG Kleenheim/Langgöns II zu Gast, die sich in den vergangenen Jahren zu einer Spitzenmannschaft gemausert hat. Das bedeutet: Eine schwere Aufgabe für die Handballer aus Ober- und Nieder-Mörlen. Eingebettet in den "Hessischen Tag des Handballs" (siehe Extra-Kasten) in der Florstädter Sporthalle findet am Sonntag die Partie der MSG Florstadt/Gettenau gegen die MSG Kirchhain/Neustadt statt. Bei 13:19 Zähler befinden sich die Florstädter noch lange nicht in Sicherheit in puncto Klassenerhalt. Angesichts der im März und April kommenden Aufgaben gegen die ersten sechs Teams in der aktuellen Tabelle ist ein Sieg am Sonntag also Pflicht.

HSG Wettertal - HSG Marburg/Cappel (Freitag, 20 Uhr/Sporthalle Münzenberg):"Die Marburger sind wie eine Pralinenschachtel", scherzt Wettertals Trainer Sven Tauber. "Man weiß nie, was drin ist." Angesichts einer gewissen Fluktuation bei dem Team aus der Universitätsstadt ist die Stärke des Teams in der Tat schwer auszurechnen. Eines aber ist sicher: Stehen den Marburgern ihre Stammkräfte weitgehend zur Verfügung, wird es eine sehr schwere Aufgabe für Wettertal. Tauber nennt mit Lumm, Achenbach, Brünger und Schuster gleich vier Spieler der Gäste, die über überdurchschnittliche Qualitäten verfügen. Bei den Hausherren sieht es in personeller Hinsicht einmal mehr bescheiden aus. "Ich muss wieder einmal Löcher stopfen", sagt der Wettertaler Trainer, der von seinen Spieler erneut mehr Emotionen fordert.

HSG Kleenheim/Langgöns II - HSG Mörlen (Samstag, 19 Uhr/Weidighalle Oberkleen):"Das ist eine schwere Aufgabe für uns", räumt Mörlens Trainer Philipp Petriesas ein, "das wissen wir noch aus dem Hinrundenspiel, in dem wir wirklich sehr, sehr gut gespielt und damit ein Unentschieden geholt haben". In der Fremde wird es sicherlich nicht leichter. "Der volle Fokus liegt auf einer stabilen Abwehr und dem Torhüter. Und im Angriff wollen wir selbstbewusst zur Sache gehen." In dem Spiel beim Tabellendritten sei es auch wichtig, die Fehler zu minimieren. In Oberkleen wird Petriesas auf Sebastian Alt und eventuell auch auf Sven Langsdorf verzichten müssen. Dennoch ist der Mörler Coach nicht zu pessimistisch. "Es wäre super, wenn wir auch einmal gegen Mannschaften von oben in der Rückrunde Punkte holen würden." Die Rollen sind allerdings in den Augen des Trainers verteil: "Die Kleenheimer sind Favorit, ganz klar, aber ich würde gern mitspielen und einen Punkt holen. Oder auch zwei."

MSG Florstadt/Gettenau - MSG Kirchhain/Neustadt (Sonntag, 17 Uhr/Sporthalle Florstadt):Christian Sacks, Trainer der MSG Florstadt/Gettenau, hat einmal mehr personelle Probleme zu lösen. Gegen die Mannschaft aus der Marburger Kante fehlen mit Torhüter Niels Eckert und Yannic Wenisch zwei wichtige Akteure. Dennoch wollen die Gastgeber diese Partie und die darauffolgende nach der Faschingspause gegen den TV Wetzlar unbedingt gewinnen, um den Abstand zur direkten Abstiegszone zu vergrößern. Denn: Seit der Weihnachtspause war Florstadt/Gettenau erst einmal erfolgreich. Bei derzeit 13:19 Punkten ist der Klassenerhalt noch nicht sichergestellt. In der Vorrunde gewannen die Wetterauer in Kirchhain mit 38:30. Ein ähnliches Ergebnis täte der Mannschaft auch diesmal gut und würde den "Hessischen Tag des Handballs" in der Sporthalle Florstadt abrunden.

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