Enges Verfolgerduell

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Der 27. Spieltag in der Fußball-Kreisliga B Friedberg, Gruppe 2, startet am Freitagabend mit zwei Begegnungen (18.30 Uhr). Während die SG Bruchenbrücken/FC Kaichen II den SV Assenheim erwartet, trifft Teutonia Staden II auf den SV Nieder-Wöllstadt II.

Der 27. Spieltag in der Fußball-Kreisliga B Friedberg, Gruppe 2, startet am Freitagabend mit zwei Begegnungen (18.30 Uhr). Während die SG Bruchenbrücken/FC Kaichen II den SV Assenheim erwartet, trifft Teutonia Staden II auf den SV Nieder-Wöllstadt II.

Im Rennen um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Kreisliga A Friedberg hat der VfR Ilbenstadt (70 Punkte/114:27 Tore) nach dem 2:0 vom vergangenen Sonntag beim 1. FC Rendel (65 Punkte/112:27 Tore) mit nun fünf Punkten Vorsprung auf das Verfolgerduo Rendel und SSV Heilsberg (65 Punkte/128:35 Tore) die besten Aussichten. Die Heimaufgabe gegen die TSG Ober-Wöllstadt II (12./27 Punkte/43:78 Tore) scheint für die Ilbenstädter nur eine Formsache zu sein. Schon das Hinspiel gewann der Tabellenführer deutlich mit 7:1, und mit einem ähnlichen Ergebnis ist auch am Sonntag zu rechnen. Max Wagenbach aus dem Ilbenstädter Spielausschuss glaubt fest an einen Heim-"Dreier": "Wir sind selbstsicher genug, um unser Heimspiel zu gewinnen." Diese Selbstsicherheit der Mannschaft von Spielertrainer Daniel Contin ist bei neun Siegen aus den letzten zehn Spielen auch nicht verwunderlich. Dazu kehrt mit Oliver Stein nach seiner Sperre ein Leistungsträger zurück in den Kader.

Mit Spannung werden die Ilbenstädter zum zeitgleich stattfindenden Verfolgerduell zwischen Heilsberg und Rendel blicken. An der Danziger Straße im südlichen Bad Vilbeler Stadtteil finde auch laut Wagenbach "das interessantere Spiel" statt. "Am liebsten wäre uns natürlich ein Unentschieden", hofft Wagenbach auf das passende Ergebnis für seine Ilbenstädter. Einen Heimsieg vorausgesetzt, hätte der VfR bei einem Remis zwischen den Verfolgern drei Spieltage vor Saisonschluss sieben Zähler mehr als die Mitkonkurrenten, was einer Vorentscheidung im Kampf um den Titel gleichkommen würde.

Die Heilsberger bauen gegen Rendel auf ihre beiden Torjäger Noah Pölitz (58 Tore) und Gino Wirth (35 Tore). Das Duo hat also 93 von 128 Heilsberger Toren erzielt. Außerdem hat der SSV zuletzt acht Siege in Folge eingefahren. Da Heilsberg allerdings das Hinspiel mit 1:3 verloren hatte, wäre ein Sieg mit drei Toren Differenz Gold wert, um den direkten Vergleich für sich zu entscheiden. Der wird schließlich bei Punktgleichheit am Saisonende als maßgebliches Kriterium herangezogen. "Das Spiel bringt eine interessante Konstellation mit sich", sagt Rendels Trainer Alexander Jörg und ergänzt: "Es war klar, dass es ein wichtiges Spiel in der Endphase der Saison sein würde." Mit einem Remis würden die Rendeler vor den Heilsbergern bleiben und drei Siege in den letzten Spielen würden dem Absteiger dann auch noch zur Teilnahme an der Relegation zur A-Liga reichen.

Der direkte Wiederaufstieg ist für Rendel nach wie vor möglich. Für Jörg ist die Meisterschaft aber vergeben: "Ilbenstadt wird keiner mehr einholen." Da sein Team wie Ilbenstadt im Saisonverlauf nur 27 Tore kassiert hat und mit dem Klassenprimus die beste Abwehr der Liga stellt, hofft der FC-Coach, die Heilsberger Stürmer in Schach halten zu können. Aber auch auf Rendeler Seite ist ein treffsicherer Spieler anzutreffen. Immerhin 31 Tore hat Kevin Müller anzubieten, und der ist im Gegensatz zu den Heilsberger Torjägern kein Stürmer, sondern Mittelfeldspieler. "Alle drei Vereine hätten den Aufstieg verdient, aber es können eben nur maximal zwei aufsteigen", bedauert der Rendeler Coach. Die Frage ist nur, welche.

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