Handball

Energieleistung gegen Leipzig

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(pie). Die HSG Wetzlar hat in der Handball-Bundesliga die jüngste Heimniederlage gegen Tusem Essen repariert. Gegen den SC DHfK Leipzig gab es einen unerwarteten, aber verdienten 29:26-Erfolg.

38 Punkte aus 36 Spielen - wer Kai Wandschneider vor der Saison diese Zahlen vorgelegt hätte, hätte die sofortige Unterschrift des scheidenden Trainers der HSG Wetzlar kassiert. Zwei Spiele hat seine Mannschaft nach dem Erfolg gegen Leipzig noch Zeit, am Bundesliga-Punkterekord zu kratzen. Dafür müsste beim SC Magdeburg mindestens ein Unentschieden her und im letzten Spiel der Sieg gegen den TSV GWD Minden eingetütet werden, um die 41 Punkte der Saison 2016/2017 einzustellen.

Die Vorzeichen für das Spiel am Samstag waren eher durchwachsen. Zu den Langzeitverletzten Stefan Cavor, Olle Forsell Schefvert und Alexander Feld hatten sich Fragezeichen hinter dem Einsatz auf der linken Außenbahn gesellt. Emil Mellegard hatte sich unter der Woche mit einer Magen-Darm-Verstimmung herumgeschlagen, bei Maximilian Holst zwickte nachhaltig der Oberschenkel. Doch der Schwede konnte spielen, und Holst konnte seine Konzentration auf die Siebenmeter richten, die er mit traumwandlerischer Sicherheit vier Mal versenkte.

»Ich bin total stolz auf uns, wir haben noch mal alles rausgehauen«, lobte Wandschneider den Einsatz seiner Spieler, die zuletzt drei Niederlagen in Folge kassiert hatten und angesichts des straffen Programms der letzten Wochen platt schienen.

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