Am Ende gewinnt der Gastgeber

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Die Kegler-Duelle zwischen der SG Friedberg/Dorheim und dem KSC Frankfurt Bockenheim haben eine Eigenheit: Egal wie spannend das Spiel auch verlaufen vermag, am Ende gewinnen immer die Gastgeber. Eine Ausnahme bildete auch der Jahresauftakt 2019 nicht. Die Frankfurter setzten sich in der Bockenheim-Arena mit 5540:5467 durch – deutlich. Während die Wetterauer nach der Niederlage nun in der Zweiten Bundesliga Mitte ein ausgeglichenes Punktekonto haben, konnten sich die abstiegsbedrohten Frankfurter von Kelsterbach und Drei- eichenhain leicht absetzen.

Die Kegler-Duelle zwischen der SG Friedberg/Dorheim und dem KSC Frankfurt Bockenheim haben eine Eigenheit: Egal wie spannend das Spiel auch verlaufen vermag, am Ende gewinnen immer die Gastgeber. Eine Ausnahme bildete auch der Jahresauftakt 2019 nicht. Die Frankfurter setzten sich in der Bockenheim-Arena mit 5540:5467 durch – deutlich. Während die Wetterauer nach der Niederlage nun in der Zweiten Bundesliga Mitte ein ausgeglichenes Punktekonto haben, konnten sich die abstiegsbedrohten Frankfurter von Kelsterbach und Drei- eichenhain leicht absetzen.

Drei direkte Duelle verliefen absolut ausgeglichen, in den drei restlichen dominierte jeweils ein Akteur. Als die Start-Trios die Bahnen verließen, war alles noch offen. Die Differenz von 29 Kegeln zugunsten der Gastgeber hatte keine Aussagekraft. Dass der Unterschied nicht größer war, lag am Friedberger Holger Preuß. Der ordentlich spielende Bockenheimer Alexander Axthelm (948 Holz) konnte mit ihm nur eine Bahn lang mithalten. Dann legte Preuß los, spielte mit 274 Holz die beste Bahn des Tages und beendete sein Spiel mit einem Tausender (1002 mit 353 im Abräumen).

Doch auf den Bahnen ging es nach dem Motto "Wie gewonnen, so zerronnen" zu. Direkt nebenan gab es einen fast deckungsgleichen Spielverlauf – aber mit umgekehrtem Ausgang. Hier konnte der Friedberger Markus Kastl nur eine Bahn lang mithalten. Sein sehr schwaches Abräumen (246) ließ die Anzeige nur bis 847 laufen. Das waren gegenüber dem Frankfurter Routinier Hans-Jürgen Walther ganze 110 Kegel weniger. Mäßig, aber dafür ausgeglichen, spielten die direkten Kontrahenten Mario Klein (Friedberg/889) und René Schrader (862).

Obwohl die Partie zu diesem Zeitpunkt noch offen schien, waren die Hausherren im Vorteil. Sie hatten ihren Spitzenmann noch in der Hinterhand, der dann auch die Erwartungen erfüllte: Torsten Depta schraubte mit zwei sehr starken Bahnen (274 und 264) seinen Score bis auf die Tagesbestleistung von 1006 Holz (664 in die Vollen). Dem hatte sein Kontrahent Stefan Pfeiffer trotz einer für ihn traumhaften ersten Bahn (255) und einer insgesamt starken Leistung (939) wegen seine Schwäche beim Spiel in die Vollen nichts entgegenzusetzen.

Die beiden restlichen Duelle verliefen recht ausgeglichen, mit nur ganz kleinen Vorteilen für die Gäste. Tobias Wolf (883) nahm Michael Binus neun Kegel ab, Daniel Duchow (907) ließ den diesmal unter seinen Möglichkeiten spielenden Frankfurter Club-Präsidenten Hartmut Rauch um 14 Holz hinter sich.

Am Samstag wartet eine wesentlich leichtere Aufgabe auf die Friedberger, die um 12 Uhr in der Stadthalle gegen den KSC Frammersbach als Favorit auf die Bahnen gehen.

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