Der EM-Teilnehmer im Mittelpunkt

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Ein Stück blaue Bahn aus dem Berliner Olympiastadion. Da war Topsprinter Steven Müller von der LG ovag Friedberg-Fauerbach sprachlos. Als Erinnerung an seinen großen Erfolg 2018, das Erreichen des 200-Meter-Halbfinales bei den Europameisterschaften im August in Berlin, hatte der Verein ein Stück dieser berühmten Tartanbahn organisiert. "Das ist wirklich überwältigend, etwas Schöneres hätte ich mir nicht wünschen können", sagte Müller. "Als ich damals gehört habe, dass die EM 2018 in Berlin sein wird, wollte ich da hin. Das erste Mal die EM-Norm unterboten habe ich in Jena – dort gibt es auch eine blaue Bahn. Das ist einfach meine Farbe", sagte der Sprinter lachend, der extra mit Heimtrainer Otmar Velte aus Kassel zur Saisonabschlussfeier des Kreisstadtvereins gereist war.

Ein Stück blaue Bahn aus dem Berliner Olympiastadion. Da war Topsprinter Steven Müller von der LG ovag Friedberg-Fauerbach sprachlos. Als Erinnerung an seinen großen Erfolg 2018, das Erreichen des 200-Meter-Halbfinales bei den Europameisterschaften im August in Berlin, hatte der Verein ein Stück dieser berühmten Tartanbahn organisiert. "Das ist wirklich überwältigend, etwas Schöneres hätte ich mir nicht wünschen können", sagte Müller. "Als ich damals gehört habe, dass die EM 2018 in Berlin sein wird, wollte ich da hin. Das erste Mal die EM-Norm unterboten habe ich in Jena – dort gibt es auch eine blaue Bahn. Das ist einfach meine Farbe", sagte der Sprinter lachend, der extra mit Heimtrainer Otmar Velte aus Kassel zur Saisonabschlussfeier des Kreisstadtvereins gereist war.

Nach der Begrüßung durch Vorstandssprecher Martin Göller überreichte Ulrich Riemer als Vorsitzender des Turngaus Wetterau-Vogelsberg zunächst den Gau-Ehrenbrief an Anette Kirsch-Altena, die seit zwölf Jahren als Übungsleiterin im Verein aktiv ist. Die Ehrennadel des Hessischen Leichtathletikverbandes (HLV) erhielten Gerlinde Ecke, Lothar Kreutzer und Daniel Schwarz durch die Vorsitzende des Leichtathletikkreises Wetterau, Karin Scheunemann. TSV-Kampfrichterwartin Hedi Ditthardt zeichnete "ihre" Schützlinge Vicy Kugland und Tjark Thomas aus. "Ohne die großartige Leistung unserer Kampfrichter wären die Wettkämpfe nicht möglich", sagte Ditthardt.

Im Mittelpunkt der Ehrungen standen zum einen die Leistungen der Seniorensportler, wie zum Beispiel Lars Klingenberg und Jutta Stopka, die bei den Senioren-WM Staffel-Silber über 4x 100 m der Frauen gewonnen hatte. Es überwog die Freude über den EM-Einsatz von Müller. Als bester Deutscher vertrat er die Farben des Vereins, wurde zudem deutscher Hallenmeister über seine Paradestrecke. Bei den Titelkämpfen in Dortmund konnte Gordon Porsch zudem ebenfalls seinen bislang größten Erfolg feiern: die Vizemeisterschaft im Stabhochsprung.

Indes nimmt Gesa Kratzsch Abschied vom Leistungssport. Nach Erfolgen bei deutschen Hochschul- oder süddeutschen Meisterschaften kann sie aufgrund diverser Verletzungen nicht mehr angreifen. Die Wanderpokale für die punktbesten Athleten der jeweiligen Altersklasse gingen an: Steven Müller (Männer), Sophie Burkhardt (Frauen), Manuel Christof und Fabienne Fliedner (Jugend U 18/U 20) sowie Benedict Michel und Sayana Wilhelm in der U 16.

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