1. Wetterauer Zeitung
  2. Sport
  3. Lokalsport

Elisabeth Rickert holt Gold und qualifiziert sich für »Kurzbahn-Hessische«

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

(pv) Mit 28 Aktiven aus der ersten und zweiten Wettkampfmannschaft nahm die SG Wetterau am Einladungswettkampf in Schlitz teil.

Der Wettkampf auf der 50-Meter-Bahn diente in erster Linie als Saisonauftakt. Nach nur wenigen Wochen Training nach der dreiwöchigen Sommerpause konnten sich die Schwimmer und Schwimmerinnen wieder an einen Wettkampf heranwagen. Zur besonderen Überraschung wurde die 15-jährige Elisabeth Rickert. Gesundheitlich angeschlagen, verblüffte sie mit ihrer Leistung über 100m Schmetterling. In 1:17,12 min schlug sie hier nicht nur in deutlicher Bestzeit an, sondern qualifizierte sich beinahe nebenher für die Hessischen Meisterschaften auf der Kurzbahn. Belohnt wurde sie zusätzlich mit einer Goldmedaille.

Insgesamt gab es 18 Goldmedaillen für die SG-Aktiven. Drei dieser Edelmetalle gingen an Andreas Meuser (Jahrgang 1991). Erfolgreich war er über 100m und 200m Rücken und 200m Freistil. Silber holte er zudem über 100m Freistil, die er in überzeugenden 57,71 Sekunden zurücklegte.

Zweimal Gold und zweimal Silber lautete die Bilanz von Florian Bär (Jg. 1994). Der 14jährige bewies sich über 100m Schmetterling in 1:23,36 min in Bestzeit auf Goldkurs.

Die gleiche Medaillensammlung konnte Lea Cantow (Jg. 1991) am Ende des Tages vorweisen. Nach einem Jahr Auslandsaufenthalt feierte sie ihr Comeback mit drei neuen persönlichen Rekorden. So konnte sie unter anderem über 100m Freistil in 1:07,87min überzeugen. Franziska Willems (Jg. 1993) überzeugte über 100m (1:24,72 min) und 200m (2:59,11 min) Rücken, was in beiden Fällen den ersten Rang bedeutete.

Gewohnt stark in der Ausdauer war Helen Naumann (Jg. 1994). Über 200m Rücken und Freistil schlug sie als erste ihres Jahrgangs an. Über 200m Brust und Lagen (in neuer Bestzeit von 3:00,28min) wurde sie Dritte.

Fast schon zur Routine sind dem 18-jährigen Hendrik Möller (Jg. 1990) die Schmetterlingsstrecken geworden. Über 100m konnte er seinen Jahrgang in 1:06,57 min klar gewinnen. Wahres Neuland sind hingegen alle Brust- und Lagenstrecken. In 1:20,91 min konnte er sich über 100m Brust als Fünfter etablieren. Über 200m Lagen brachte ihm die Beseitigung der einstigen Schwäche eine hervorragende Zeit von 2:29,26 min ein, was ihn auf Rang zwei katapultierte.

Möllers Bruder Marius (Jg. 1992) wurde in 3:20,68 min über 200m Brust Erster seines Jahrgangs. Auf der halben Distanz langte es in 1:30,02 min für Silber.

In den vorderen Reihen ihres Jahrgangs etablierte sich Samira Keck (Jg. 1994). Über 100m Freistil erreichte sie Silber. Auf ihrer Hauptlage Rücken strebte sie allerdings klar Gold an, was ihr in 1:18,92 gelang.

Über zwei neue persönliche Rekorde freute sich Judith Maibaum (Jg. 1994). Die 14-Jährige verbesserte sich über 200m Lagen auf 2:55,18 min und erhielt als Belohnung Gold. Mit Gold durfte sich Hanna Sorek (Jg. 1996) über 100m Rücken schmücken. Sie erreichte das Ziel in 1:27,69 min. Überzeugen konnte auch Mannschaftskamerade Robin Siegel (Jg. 1996). Er wurde Zweiter über 200 Meter Freistil und auf der halben Distanz in Bestzeit von 1:15,56 min.

Als jüngstes Mitglied der SG Wetterau ging Tom Weber (Jg. 1998) an den Start. Seine Medaillen holte er über 200m Lagen (3:40,22 min) und 100m Freistil im Hausrekord von 1:28,75 min. Anna-Maria Grau (Jg. 1991) konnte sich über 200m Brust auf Rang zwei platzieren. Für Bronze langte es über 200m Rücken und 200m Lagen.

Zwei Bestzeiten verzeichnete Rebecca Weber (Jg. 1996) auf ihren Nebenlagen Brust (100m in 1:45,30 min) und 200m Rücken (200m in 3:15,53 min). Gewohnt stark präsentierte sie sich über 200m Freistil. Ihre Zeit von 2:43,76min verhalf ihr hier zu Silbermedaille. Mannschaftskameradin Sara Naumann (Jg. 1996) konnte sich ebenfalls Rang zwei sichern. Ihr gelang dieser Erfolg über 200m Brust in 3:36,50 min. Zum ersten Mal unter 1:30,00 min über 100m Brust konnte Jan-Erik Christian (Jg. 1994) schwimmen. Belohnt wurde er für diese Leistung mit Rang zwei seines Jahrgangs. Bestzeit hieß es für ihn auch über 200m Freistil in 2:52,76 min.

Routiniert brachte Silvan Möller seine vier Starts in sehr guten Zeiten hinter sich. Über 100m Schmetterling konnte er in 1:23,25 min mit Silber sogar bereits seine erste Medaille sammeln. Bronze heimste Carlotta Mertins (Jg. 1994) über 100m Rücken in 1:26,22 min ein. Jüngste weibliche SG-Schwimmerin des Tages war Sabrina Kunz (Jg. 1997). Sie punktete mit drei neuen persönlichen Rekorden (200m Brust, 100m Schmetterling, 200m Lagen) bei vier Starts. Für ihr fleißiges Training wurde Laura Bramm (Jg. 1995) mit drei neuen Hausrekorden belohnt. Über 100m Freistil konnte sie sich um deutliche vier Sekunden auf 1:22,41 min verbessern. Die 200m-Distanz ihrer Hauptlage Rücken brachte sie in flotten 3:19,47 min hinter sich, was Rang drei ihres Jahrganges bedeutete.

Vor ihrem ersten Wettkampf überhaupt war Alina Sorg (Jg. 1994) reichlich aufgeregt. Der Neuzugang behauptete sich auf allen vier Starts und erreichte in 1:30,98 min über 100m Schmetterling Rang vier ihres Jahrgangs. Routiniert ist dagegen Roman Uhlig (Jg. 1987), der über 200m Brust in 3:03,25 min Vierter wurde.

Einen sehr guten Wettkampfauftakt legte Kai Maibaum (Jg. 1995) über 100m Freistil hin. Er verbesserte sich auf 1:13,32 min. Mit neuer Bestzeit erreichte er ebenfalls nach 100m Rücken in 1:28,86 min den Anschlag. Erstmals stellte sich Jana Löffel (Jg. 1996) der ungeliebten 200m-Brustdistanz. In 4:07,43 min erfüllte sie ihre Aufgabe und schwamm sich auf Rang sechs.

Als Sechster seines Jahrgangs erreichte auch Till Scheibner (Jg. 1995) nach 200m Rücken das Ziel. Er verbesserte sich hier auf 3:30,62min. Zwei Langbahnbestzeiten konnte Rebecca Kunz (Jg. 1996) für sich beanspruchen. Sie lief in 3:11,48 min über 200m Freistil und 3:33,53 min über 200m Lagen zur Hochform auf.

Auf ungewohntem Terrain bewegte sich Stanislav Kronin (Jg. 1991) mit seinem Start über 100m Brust. In 1:30,05 min legte er jedoch eine passable Leistung hin.

Auch interessant

Kommentare