EC Trainer Hannu Järvenpää. FOTO: CHUC
+
EC Trainer Hannu Järvenpää. FOTO: CHUC

Eishockey statt Helene

  • Erik Scharf
    vonErik Scharf
    schließen

(esa). Da hat Hannu Järvenpää Glück gehabt. "Wenn ich Freitagabend nicht irgendwo Helene Fischer im TV sehe, werde ich wohl Kassel Huskies gegen die Dresdner Eislöwen schauen", sagte der Coach des Eishockey-Zweitligisten EC Bad Nauheim am Donnerstagabend. Kurz zuvor war das zweite EC-Heimspiel innerhalb einer Woche aufgrund einer Coronavirus-Infektion abgesagt worden - jeweils beim Gegner, erst Bayreuth vor einer Woche, nun Landshut.

Zwar präsentierte Florian Silbereisen im Mitteldeutschen Rundfunk die Schlager des Jahres 2020, Helene Fischer war aber nicht dabei. Und das dürfte sowohl Silbereisen als auch Järvenpää doch ganz recht gewesen sein.

Für den finnischen Eishockeylehrer ist die freie Zeit eine gute Gelegenheit gewesen, sich noch mal davon zu überzeugen, was er bereits am Donnerstag über den nächsten Gegner (Sonntag, 17 Uhr) sagte: "Dresden ist individuell stark besetzt und sie versuchen, das Spiel einfach zu halten." Die Erkenntnisse aus dem Eislöwen-Auftritt in Kasesl werden im Training am heutigen Samstag noch mal in den Fokus gerückt.

Derweil ist bereits früh in der Saison deutlich geworden, auf welch fragilen Beinen diese Spielzeit steht. Sechs Spiele mussten in der DEL 2 bislang abgesagt werden. Während Bayreuth nach den ersten beiden Saisonspielen in Quarantäne steckt, haben die Bietigheim Steelers bereits sechs Spiele absolviert. Bislang ist der Dienstag als Nachholspieltag noch ein valides Mittel, überhaupt zieht die DEL 2 alle Register. So haben die Heilbronner Falken und der EHC Freiburg am Freitag ihr Duell vom 13. Spieltag vorgezogen. Die eigentlichen Gegner, Kaufbeuren und Bayreuth, stecken in Quarantäne.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare