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Eintracht Frankfurt stellt Ikonen Bindewald und Schur frei

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Eintracht Frankfurt hat seine Ikonen Alexander Schur und Uwe Bindewald (Dorheim) als Trainer der U19-Mannschaft freigestellt.

Nach sieben sieglosen Spielen in Serie hat Eintracht Frankfurt seine beiden U19-Trainer Alexander Schur und Uwe Bindewald (Dorheim) freigestellt. Der Fußball-Bundesligist entschied sich nach dem Absturz der Nachwuchs-Mannschaft auf den vorletzten Platz der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest zu diesem Schritt, wie der Club mitteilte. "Mit dem Trainerwechsel wollen wir der Mannschaft einen Impuls geben, um möglichst schnell aus dem Tabellenkeller herauszukommen", sagte Armin Kraaz, Leiter des Leistungszentrums. "Die Trennung war notwendig. Wir mussten reagieren. Keiner wollte diesen Schritt gehen. Doch über allem steht: Die U19 darf nicht absteigen", wird Präsident Peter Fischer in der "Frankfurter Rundschau" zitiert.

Die beiden früheren Frankfurter Bundesliga-Profis hatten seit 2015 die U19 des Vereins betreut. "Die Entscheidung fällt uns sehr schwer. Alex Schur und Uwe Bindewald haben nach ihrer aktiven Karriere viele Jahre hervorragende Arbeit im Leistungszentrum geleistet", sagte Kraaz. Die bisherigen U17-Trainer Frank Leicht und Jan Fießer sollen ab sofort die U19 trainieren.

Schur hatte 2003 in letzter Sekunde die Eintracht mit einem Kopfballtor zum 6:3-Endstand gegen Reutlingen in die Bundesliga geköpft.

Bindewald hatte in der Jugend für FSV Dorheim, die SG Melbach und Kickers Offenbach gespielt. Zur Eintracht war er 1986 gekommen. Während seiner Karriere bestritt er 263 Spiele in der Bundesliga und 123 in der 2. Bundesliga. Im Europapokal wurde Bindewald 28-mal eingesetzt. Im DFB-Pokal stand er 28-mal auf dem Platz. Der 49-Jährige war wegen seines Einsatzes und seiner Vereinstreue ein Publikumsliebling.

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