Einmaliger Blick hinter Kulissen

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"Mitten drin statt nur dabei" hieß es für den Florstädter Marco Kaestle, Inhaber der Tennisschule "Tennis Move" und seinen Fruend und Geschäftspartner, den ehemaligen deutschen Davis-Cup-Spieler Jürgen Fassbender, die gemeinsam dieser Tage die ATP Finals in London besuchten, um dem deutschen Tennisprofi Alexander Zverev beim Sieg der inoffiziellen WM der Tennisstars zuzujubeln.

"Mitten drin statt nur dabei" hieß es für den Florstädter Marco Kaestle, Inhaber der Tennisschule "Tennis Move" und seinen Fruend und Geschäftspartner, den ehemaligen deutschen Davis-Cup-Spieler Jürgen Fassbender, die gemeinsam dieser Tage die ATP Finals in London besuchten, um dem deutschen Tennisprofi Alexander Zverev beim Sieg der inoffiziellen WM der Tennisstars zuzujubeln.

Ziel des Trips war es laut einer Pressemitteilung von "Tennis Move", die Netzwerke des Unternehmens weiter auszubauen, Gespräche in Bezug auf den Bau einer Tennishalle im Winter 2019 in Friedberg weiter voranzutreiben sowie sich Rat und Tat von den Größen des internationalen Tennissports zu holen.

Freitags ging es von Frankfurt mit der ersten Maschine Richtung London Heathrow, wo im offiziellen ATP-Spieler Hotel in London eingecheckt wurde. Vormittags standen die ersten Meetings mit den Mitgründern der ATP-Weltrangliste und den Turnierdirektoren von Wimbledon auf der Agenda, ehe es mit dem eigens angeheuerten Privatschiff der ATP Richtung Arena und dem dazugehörigen ATP-Village ging.

Jürgen Fassbender war dabei ein gern gesehener Gast bei alten Weggefährten wie Ivan Lendl, Mats Willander und seinem damaligen Schützling aus der deutschen Nationalmannschaft – Boris Becker. Sein Begleiter Kaestle nutzte diese Freundschaften, um mehr über das Tagesgeschäft der Profis und den dazugehörigen Organisationen zu erfahren. Eines der Highlights sei für ihn die exklusive Führung am Court und den Katakomben der weltberühmten O2-Arena inklusive eines kurzen Abstechers in die Umkleiden der Tenniscracks Roger Federer, Alexander Zverev und Novak Djokovic gewesen, die diese einmalige Gelegenheit abgerundet hätten. Das anschließende Abendessen mit der deutschen Delegation um Boris Becker und dem frisch ausgezeichneten Florian Mayer schafften eine freundschaftliche Atmosphäre unter dem Florstädter und den Tennisstars.

Samstags stand dann das Halbfinal-Match von Zverev gegen den Schweizer Altmeister Federer auf dem Plan. Die Geschichte ist bekannt: Nach hartem Kampf schaffte es der Youngster, als erster Deutscher nach Boris Becker 1996 in das Finale der ATP-Finals einzuziehen.

Aufgrund der Freundschaft von Jürgen Fassbender zu Ivan Lendl, der ihn seinerzeit als Spieler betreute, durfte Kaestle auch am nächsten Tag, passend zum Finale, mit dem Team "Zverev" und Lendl auf ihrem angemieteten Schiff exklusiv zum Finalmatch schippern. Nach intensiven Austausch während der Fahrt mit Lendl wusste Kaestle über die siegreiche Finaltaktik schon vor dem Match Bescheid.

Das Wochenende war aus Kaestles Sicht geprägt von einmaligen Kontakten um Jürgen Fassbender. Das neu gesammelte Know-how soll nun in die tägliche Arbeit von "Tennis Move" und seinem Trainerteam einfließen. Das Ergebnis des Finals ist bekannt und bleibt in ganz Tennis-Deutschland unvergesslich: Alexander Zverev ist der neue Tennis-World-Champion.

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