Einer kommt, einer geht

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(pm). Der Kader von Basketball-Bundesligist Gießen 46ers für die kommende Spielzeit nimmt weiter Konturen an: Florian Koch wird in der kommenden Saison für die Mittelhessen spielen. Der Small Forward kommt von Ligakonkurrent s.Oliver Würzburg an die Lahn und erhält einen Vertrag für eine Spielzeit. Unterdessen wird Kapitän Brandon Thomas nach drei Jahren keinen neuen Vertrag für die Basketball-Saison 2021/22 offeriert.

Der US-Amerikaner konnte aber nach dem Ende seiner Karriere in anderer Funktion zurückkehren.

Der 29-jährige Koch spielte bisher 269-mal im deutschen Oberhaus und sammelte dabei sogar internationale Erfahrung mit den MHP Riesen Ludwigsburg in der Champions League sowie mit Würzburg im Europe Cup.

»Flo ist auf den Forward-Positionen variabel einsetzbar. Er ist ein guter Schütze, ein harter Arbeiter und zeichnet sich durch seine positive Körpersprache und Charakter aus. Er wird eine zentrale Rolle in unserem Team einnehmen«, sagt Gießens Sportdirektor Sebastian Schmidt über den Neuzugang.

Der gebürtige Bonner, der seine ersten Schritte im Profizirkus auch in seiner Heimatstadt für die Telekom Baskets gemacht hatte, ist der sechste Akteur im Aufgebot von Neu-Cheftrainer Pete Strobl für die anstehende Spielzeit 2021/22. Koch sagte zu seinem Wechsel: »Ich freue mich darauf, die kommende Saison das Gießener Trikot zu tragen. Zudem bin ich sehr gespannt, die Organisation und die Fans in Gießen kennenzulernen.«

In der Personalie Thomas haben derweil sowohl der Traditionsklub als auch der Flügelspieler die Bereitschaft geäußert, ihre Verbundenheit auf eine andere Art zu festigen. Dieses soll nach der aktiven Basketball-Karriere im beiderseitigen Einverständnis angegangen und die Vorstellungen konkretisiert werden.

»Es war eine emotional sehr schwere Entscheidung für uns, Brandon kein Vertragsangebot für die kommende Spielzeit zu unterbreiten«, erklärte Schmidt. »Wir werden mit Brandon in Kontakt bleiben und wann immer er seine Karriere als Spieler beenden wird, werden wir versuchen, ihn in einer anderen Funktion bei uns einzusetzen.«

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