Eine überraschend klare Sache

  • schließen

Oberliga-Absteiger SG Rodheim gewann am vorletzten Spieltag der Tischtennis-Hessenliga der Damen, Gruppe Nord/Mitte beim SV Rennertehausen überraschend klar mit 8:1 und konnte damit zumindest Rang drei festigen. Der Aufstiegs-Relegationsplatz zwei dürfte aber nicht mehr zu holen sein. Und Rang drei kann nur als Nachrückplatz genutzt werden.

Oberliga-Absteiger SG Rodheim gewann am vorletzten Spieltag der Tischtennis-Hessenliga der Damen, Gruppe Nord/Mitte beim SV Rennertehausen überraschend klar mit 8:1 und konnte damit zumindest Rang drei festigen. Der Aufstiegs-Relegationsplatz zwei dürfte aber nicht mehr zu holen sein. Und Rang drei kann nur als Nachrückplatz genutzt werden.

SV Rennertehausen - SG Rodheim 1:8: Rennertehausen hatte in der letzten Woche in Richelsdorf gewonnen und hatte damit den Klassenerhalt klar gemacht. Deshalb boten sie auch den Gästen an, befreit aufzuspielen, da es nun für beide Teams um nichts mehr ginge. Doch SG-Mannschaftsführerin Kerstin Wirkner antwortete: "Wir spielen immer mit voller Konzentration, denn ohne Spannung zu spielen, liegt uns einfach nicht".

Und so legten die Rodheimerinnen auch gleich einen ganz anderen Start hin als noch beim 7:7-Unentschieden in der Vorrunde als beide Eröffnungsdoppel verloren gegangen waren. Munzert/Wirkner demontierten Landau/Ernst, da sie einfach alles trafen. Möcks/Klitsch brauchten gegen Klaus-Materna/Engelbach schon zwei Netzroller zum hauchdünnen Sieg. Besonders Engelbach traf sehr gut.

Mit diesem 2:0-Vorsprung im Rücken lief es speziell bei Kerstin Wirkner sehr gut gegen Nina Klaus-Materna, da es Wirkner wieder schaffte mit viel Rotation zu eröffnen, was ihr oft sogar direkte Punkte einbrachte. Gegen die nicht ganz so offensiven Spielerinnen aus Rennertehausen tun sich die Rodheimerinnen zumeist etwas leichter, da sie mehr Zeit haben.

Cordula Munzert hatte am Nebentisch allerdings alle Mühe gegen Melanie Landau, die mit ihrem sehr speziellen Rückhand-Schuss immer wieder gut traf. Am Ende setzte sich Munzert mit ihren eher lockeren Eröffnnungsbällen aber durch.

Johanna Klitsch meinte, dass sie eher gegen sich selbst als gegen Ute Ernst gespielt hätte, da ihr Spiel einfach zu fehlerlastig war. Somit konnte erst gar kein richtiges Spiel aufgebaut werden. Die immer besser agierende Jeanette Möcks zeigte auch in Rennertehausen wieder, dass sie derzeit in Topform ist. Gegen Jessica Engelbach ging es darum, wer zuerst eröffnen konnte, was Möcks zumeist gelang.

Gegen Klaus-Materna ließ sich Munzert sogar auf Konterduelle ein, da sie diese durch ihre gute Platzierung auch mitgehen konnte. Wirkner erwischte ohnehin einen glänzenden Tag, da sie auch gegen Landau mit viel Rotation eröffnen konnte und gut traf. Extrem gute Ballwechsel gab es fünf knappe Sätze lang zwischen Ernst und Möcks. Möcks eröffnete zumeist mit der Vorhand gegen die "Wand" aus Rennertehausen, ehe es lange Konter- und Schuss-Duelle gab. Am Ende hatte die Rodheimerin einfach mehr Glück, da sie im vierten Satz auch einen Matchball abwehren konnte.

Die Ergebnisse: Landau/Ernst - Munzert/Wirkner 1:11, 2:11, 3:11; Klaus-Materna/Engelbach - Möcks/Klitsch 11:13, 5:11, 11:5, 11:9, 11:13; Nina Klaus-Materna - Kerstin Wirkner 8:11, 9:11, 7:11; Melanie Landau - Cordula Munzert 6:11, 10:12, 11:7, 11:7, 7:11; Ute Ernst - Johanna Klitsch 11:4, 11:6, 9:11, 11:4; Jessica Engelbach - Jeanette Möcks 8:11, 11:9, 4:11, 9:11; Klaus-Materna - Munzert 5:11, 6:11, 6:11; Landau - Wirkner 11:6, 2:11, 8:11, 3:11; Ernst - Möcks 10:12, 11:8, 11:7, 14:16, 9:11.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare