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»Eine tadellose Vorstellung«

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Von: Uwe Born

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Wer dachte, mit den Fußballern des VfB Friedberg sei in der Gruppenliga Frankfurt-West angesichts von null Punkten aus vier August-Partien in dieser Runde nicht zu rechnen, der muss definitiv umdenken. Zumal die Kreisstädter seit Anfang September das Feld von hinten aufrollen. Siegen über Seckbach und Griesheim ließ die Burgfeld-Elf, bei der Spielausschuss-Boss Carsten Lesiak zum zweiten und letzten Mal für den in Urlaub weilenden Chefcoach Andreas Pelka Regie führte, am vergangenen Freitag einen in dieser Höhe natürlich nicht erwarteten 5:1 (2:0)-Triumph beim bisherigen Rangdritten FV Stierstadt folgen.

Wer dachte, mit den Fußballern des VfB Friedberg sei in der Gruppenliga Frankfurt-West angesichts von null Punkten aus vier August-Partien in dieser Runde nicht zu rechnen, der muss definitiv umdenken. Zumal die Kreisstädter seit Anfang September das Feld von hinten aufrollen. Siegen über Seckbach und Griesheim ließ die Burgfeld-Elf, bei der Spielausschuss-Boss Carsten Lesiak zum zweiten und letzten Mal für den in Urlaub weilenden Chefcoach Andreas Pelka Regie führte, am vergangenen Freitag einen in dieser Höhe natürlich nicht erwarteten 5:1 (2:0)-Triumph beim bisherigen Rangdritten FV Stierstadt folgen.

»Eine tadellose Vorstellung«, lobte Friedbergs Pressesprecher Kevin Mauckner den Tatendrang der eigenen Leute. Eine derart engagierte Leistung habe er schon lange nicht mehr gesehen: »In Absprache mit Andreas Pelka hat Carsten Lesiak das Team optimal eingestellt. Ich denke, wir können den kommenden Aufgaben sehr optimistisch entgegenblicken.« In Stierstadt legten die Wetterauer furios los: Tanyel Fedler, der für Janos Schmidt (Arbeitsunfall) zum Einsatz kam, besorgte nach einem sehenswerten Alleingang mit präzisem Abschluss in der elften Minute die Führung. Von Angriffs-Partner Waldemar Patzwald bestens bedient, erhöhte VfB-Torjäger Salih Yasaroglu nur drei Minuten später. Klar, dass die gastgebende Taunustruppe unbedingt verkürzen wollte. Ihr Pech: Castellino (38.) und Sak (47.) trafen nur Pfosten und Latte. Wie es gemacht werden muss, demonstrierte Friedbergs Außenstürmer Lennart Retzloff in der 58. Minute: Schneller Antritt, präziser Flachschuss ins lange Eck – 0:3. Die Partie war gelaufen, der Rest für die VfB-Spieler nur noch Formsache. Zwei weitere Gäste-Tore bescherten den Platzherren ein Debakel: Waldemar Patzwald vollendete Yasaroglus ersten Versuch, den FV-Torwart Dumann noch parieren konnte, nach 72 Minuten zum 0:4, während sieben Minuten später Salih Yasaroglu Liebigs Harakiri-Rückpass bestrafte und Friedbergs fünften Treffer markierte. Stierstadts Ehrentreffer, erzielt durch Altan Sak (89.), diente nur statistischen Zwecken.

FV Stierstadt: Dumann, Petrasevic, Leonetti, Zharkov (65. Pirmoradi), Castellino, Liebig, Diehl, Bayir (39. Biskup), Plock (46. Özdemir), Sak, Enrico La Medica.

VfB Friedberg: Cirak – Kögler, Strothmann, Rack (86. Haase), Clement – Jasko Emrovic (81. Krämer), Krank, Fedler – Retzloff (88. Memovic), Patzwald, Yasaroglu.

Steno: Tore: 0:1 (11.) Fedler, 0:2 (14.) Yasaroglu, 0:3 (58.) Retzloff, 0:4 (72.) Patzwald, 0:5 (79.) Yasaroglu, 1:5 (89.) Sak. – Schiedsrichter: Terlan Tavasolli (Rumpenheim). – Zuschauer: 70.

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