Eine Machtdemonstration

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(dpa). Die Basketballer von Alba Berlin und der EWE Baskets Oldenburg treffen im Endspiel um den deutschen Pokal aufeinander und wollen ihre titellosen Durststrecken beenden. Mit einer spielerischen Machtdemonstration deklassierte der Hauptstadtclub am Sonntag in der Neuauflage des Vorjahresfinals mit 82:66 (42:36) Titelverteidiger Brose Bamberg. Zuvor hatte Oldenburg dank einer starken zweiten Halbzeit ebenfalls auswärts mit 84:76 (45:44) bei ratiopharm Ulm gewonnen.

Alba hofft auf den ersten Pokaltriumph seit 2016, die Niedersachsen hatten ein Jahr zuvor letztmals den Cup geholt.

Voriges Jahr hatte Alba Berlin das Finale in einer Herzschlagentscheidung kurz vor Schluss in Bamberg noch verloren. "Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es nicht mehr wehtut", kündigte Nationalcenter Johannes Thiemann noch kurz vor der Partie eine Revanche an. Und die gelang den Hauptstädtern: Spätestens nach der Halbzeitpause ließ das Team von Trainer Aito Garcia Reneses den desolat auftretenden Franken keine Chance, gewann das dritte Viertel mit 28:7. Damit sicherte sich Alba verdient die sechste Final-Teilnahme in den vergangenen acht Saisons. Bester Werfer war der Litauer Rokas Giedraitis mit 16 Punkten.

Auch Oldenburg setzte sich souverän durch. Ulm blieb die ersten knapp vier Minuten der zweiten Hälfte ohne Korberfolg und geriet damit entscheidend in Rückstand. Für die Niedersachsen ragte wieder einmal Vereinslegende Rickey Paulding mit 21 Punkten heraus. "Wir haben als Kollektiv unseren Job gemacht", sagte der langjährige Nationalspieler Karsten Tadda.

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