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Der Falken-Porsche, eingesetzt vom Butzbacher Team Schnabl Engineering, wird als Vierter und Dritter beim Doppelwochenende der Nürburgring-Langstrecken-Serie jeweils bester Vertreter seiner Marke.

Ein Unfall und ein Podestplatz

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(pm). Zurück auf dem Podium: Das Butzbacher Team Schnabl Engineering hat bei der Doppelveranstaltung der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) auf der legendären Nordschleife zum zweiten Mal in dieser Saison einen Podestplatz erzielt. Das Einsatzteam von Falken Motorsports belegte beim 44. RCM DMV Grenzlandrennen mit Dennis Olsen, Tobias Müller und Alessio Picariello im Porsche 911 GT 3 R den dritten Platz unter 126 Fahrzeugen.

Zuvor hatten Olsen und Müller im 61. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen, ebenfalls über die Distanz von vier Stunden, den vierten Gesamtplatz unter 130 Teilnehmenden herausgefahren.

Getrübt wurde die Freude über den erneuten Erfolg durch einen Unfall von Martin Ragginger im Falken-Schwesterauto kurz vor Schluss des ersten Rennens: Auf Podestkurs liegend, geriet Ragginger mit einem zu überrundenden Fahrzeug aneinander und krachte so hart in die Leitplanke, dass an ein Weiterfahren nicht zu denken war. Mehr noch: Der Porsche musste beim zweiten Rennen mit Totalschaden komplett in der Garage bleibt. Ragginger selbst überstand den Unfall unverletzt, worüber sich Teamchef Sven Schnabl besonders erleichtert zeigt: »Da hatten wir Glück im Unglück. Es ist aber natürlich schade, auf Platz zwei liegend abzufliegen.«

Und so hat der Teamchef »ein lachendes und ein weinendes Auge«, als er sein Fazit zum Doppel-Rennwochenende zog: »Wir haben mit dem Podestplatz zumindest einen Teilerfolg erzielt. Außerdem haben wir in den Trainings und Rennen wieder einiges getestet und waren grundsätzlich mit beiden Autos gut unterwegs. Es hätte etwas versöhnlicher ausgehen können.«

Begonnen hatte das Wochenende am Samstag im Zeittraining mit den bisher besten Startplätzen von Falken Motorsports in der Saison: Olsen/Müller klassierten sich auf Rang vier, Ragginger/Picariello erreichten Platz sechs. Im Rennen hielten sich beide Porsche in Schlagdistanz zu den Top-dreipositionen, bis der Zwischenfall von Ragginger die Podesthoffnungen zunichtemachte. Olsen/Müller wurden als bester Porsche Vierter.

Einen Tag später starteten Olsen/Müller/Picariello im verbliebenen Wagen von Startplatz zehn ins Rennen. Sie fuhren schließlich 2:09 Minuten hinter dem siegreichen BMW über den Zielstrich und stellten so den zweiten Podestplatz des Jahres sicher, wiede-rum beste Porsche-Vertreter.

Nun ist erst einmal Sommerpause, die NLS kehrt am 11. September auf die Nordschleife zurück.

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