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Türk Gücü Friedberg um Aret Demir (l.) ist am Samstag in der Hessenliga Gastgeber des SV RW Hadamar.

Fußball

Ein paar Alternativen für Türk Gücü Friedberg

Die Friedberger Personallage entspannt sich vor der Hessenliga-Partie gegen RW Hadamar ein wenig. An diesem Wochenende ist man schon am Samstag im Einsatz.

(ace). Am Samstagnachmittag stellt sich in der Fußball-Hessenliga (Gruppe B) der Tabellenführer am Ober-Rosbacher Eisenkrain vor. Türk Gücü Friedberg erwartet um 15 Uhr den SV Rot-Weiß Hadamar, der das Klassement nach fünf Partien mit elf Punkten anführt und noch ungeschlagen ist.

Die Fürstenstädter sind der dienstälteste Club in Hessens Beletage, spielen schon seit 2011 konstant in der Klasse und bewegten sich in den Abschlusstabellen der letzten fünf Jahre immer zwischen den Rängen vier und sechs. TG-Trainer Carsten Weber erwartet einen schweren Kontrahenten aus dem Kreis Limburg-Weilburg: »Hadamar hat sich klug verstärkt, jetzt verfügen sie mit Marco Koch und Jann Bangert über die nötigen Vollstrecker.«

Nachdem die Kreisstädter am Wochenende mit dem 1:0 in Bad Vilbel den ersten Saisonsieg erringen konnten, geht es laut Weber jetzt in erster Linie darum, »in den Spielrhythmus zu kommen, den andere Vereine schon haben«. Denn nach wie vor hinken die Friedberger von der Anzahl der Partien etwas hinterher, absolvierten erst drei Punktspiele, während Teams wie Hadamar schon fünfmal gespielt haben. »Wir werden taktisch und physisch extrem gefordert werden, aber ich bin auch von unserer Qualität überzeugt«, betont Weber.

Personell stehen ihm nun auch Alternativen zur Verfügung, nachdem Julian Dudda und Yilmaz Kilic wieder ins Training eingestiegen sind. Julian Scheffler wird dagegen die komplette erste Saisonphase nach seiner Hüft-OP ausfallen. Nicht im Kader werden ferner Nils Knecht, Jori Okamoto und Neuzugang Bernard Yipeng Sun sein. Letzterer wurde in Bad Vilbel erstmals nominiert, nachdem er aus England von der U23 von Birmingham City gekommen war. Nach dem Ende des Lockdowns hatte er im Frühsommer schon vier Wochen bei den Friedbergern mittrainiert. Da es bislang immer wieder zu Ausfällen kam, war die Verpflichtung des 22-jährigen Mittelfeldspielers durchaus sinnvoll.

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