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Die Geschäftsführung um Stephan Dehler (r.) und den scheidenden Michael Koch (l.) sowie der Aufsichtsrat der Gießen 46ers wollen am Donnerstag das Zukunftspapier des Klubs vorstellen. Heute kommt erst mal Alba Berlin.

Ein kleines Wunder muss her

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(gae). Der letzte Spieltag in der Basketball-Bundesliga war für die Gießen 46ers einer zum Vergessen. Das weiterhin auf einem direkten Abstiegsplatz stehende Team von Trainer Rolf Scholz wurde beim 79:109 in Ulm in alle Einzelteile zerlegt. Zudem gewann das BBL-Schlusslicht Rasta Vechta gegen Chemnitz und hat nun nur noch zwei Punkte Rückstand auf die Lahnstädter.

Dazu überraschte der Rang-16. Mitteldeutscher BC beim Auswärtssieg in Crailsheim, sodass für die Gießener die Chance auf den Klassenerhalt auf ein Minimum gesunken ist. Und dann gastiert heute auch noch (20.30 Uhr, MagentaSport) der haushohe Favorit Alba Berlin in der Osthalle.

Am Donnerstag indes will die Geschäftsführung der Gießen 46ers und der Aufsichtsrat im Rahmen einer Pressekonferenz Einblicke in die Zukunftsausrichtung des Klubs geben.

Für die Gießen 46ers wird die Luft im Abstiegskampf immer dünner. Noch sechs Spiele stehen für die Lahnstädter bis zum Hauptrundenende auf dem Programm. Vier Punkte Rückstand haben sie auf den Mitteldeutschen BC, der den Nichtabstiegsplatz Rang 16 einnimmt und dazu noch den besseren direkten Vergleich gegenüber Gießen hat. Da muss wahrlich ein Wunder her - oder mindestens vier Siege aus sechs Partien -, um den drohenden Gang in Liga zwei zu vermeiden. Aktuell geben heute die Albatrosse aus Berlin ihre Visitenkarte in der Osthalle ab. Da dürfte es mit einem Sieg genauso schwerfallen wie am 24. April, wenn Spitzenreiter Riesen Ludwigsburg nach der Pokal-Pause in Gießen gastiert.

46ers-Trainer Scholz versprüht weiter Optimismus: Er appelliert, sich trotz der Rückschläge nicht entmutigen zu lassen. »Wir müssen weiter unseren Weg gehen, an uns glauben und schauen, dass wir Siege einfahren - und dann hoffen, dass es am Ende reicht.«

Kämpferisch gibt sich der gebürtige Berliner in den Reihen der Mittelhessen, Ferdinand Zylka, der 2017 sein BBL-Debüt im Spiel Alba gegen Würzburg gab: »Gegen Berlin müssen wir wieder da weitermachen, wo wir gegen Göttingen aufgehört haben. Berlin hat sehr viel Qualität, und die einzige Möglichkeit, wie wir dagegenhalten können, ist mit Energie und Kampf. Wenn wir das schaffen, ist auf jeden Fall etwas drin.«

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