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Lenny Rubin (hinten) und die HSG Wetzlar treffen beim Linden Cup wieder auf den Ligarivalen Bergischer HC.

Ein erster Höhepunkt

  • VonRedaktion
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(ra). Der Sparkasse-Linden Cup erlebt ab Montag seine 30. Auflage. Die Ausrichtung des Traditionsturniers in Mittelhessen versteht der Veranstalter HSG Linden als Neubeginn nach harten Lockdown-Zeiten. Dem Handball von der Bundes- bis zur Landesliga wird sechs Tage lang wieder eine große Bühne geboten, die der Sportart viele Monate nicht zur Verfügung stand.

Das regionale Zugpferd HSG Wetzlar ist zurück beim Linden Cup. Die acht Mannschaften der Bundesliga- und Regionalgruppe gewährleisten gewissermaßen die langersehnte Rückkehr auf das lokale Handball-Parkett nach der Corona-Zwangspause. »Wir sind uns bewusst, dass es in Corona-Zeiten recht mutig ist, ein solches Turnier zu organisieren. Trotz aller Unsicherheiten bei der Zuschauerzulassung wollen wir es aber anpacken, auch um der Region nach langer handballloser Zeit mal wieder ein Event anzubieten«, sagt Organisator Ulrich Lepper.

Veranstalter HSG Linden geht aktuell davon aus, dass die von den Behörden zugelassene Zuschauerzahl bei den entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen auf etwa 200 Fans beschränkt bleibt. Voraussetzung hierfür ist, dass die Inzidenzzahlen im Kreis Gießen unter 35 bleiben.

Aus sportlicher Sicht knüpft der 30. Linden Cup an beste Tradition an, denn mit der HSG Wetzlar, der MT Melsungen, dem Bergischen HC und dem TV 05/07 Hüttenberg haben gleich vier Erst- und Zweitligisten zugesagt. Auch die Regionalgruppe, die parallel zu den Bundesligisten ihr Turnier austrägt, ist neben Landesliga-Gastgeber HSG Linden mit den Oberligisten HSG Pohlheim, HSG Wettenberg und der HSG Kleenheim/Langgöns optimal besetzt.

Die HSG Wetzlar bestreitet ihr zweites Turnier binnen einer Woche. Trainer Benjamin Matschke wird nach der Rückkehr von Magnus Fredriksen und der »Wiedereingliederung« der Rekonvaleszenten Olle Forsell Schefvert, Maximilian Holst und Alexander Feld vor heimischen Publikum drei Wochen vor dem Bundesliga-Start intensiver in die Spielabläufe gehen können.

Zweitligist Hüttenberg begibt sich nach dem Trainingslager in Eisenach zurück auf das Parkett und kann das Turnier in Linden bereits als Generalprobe vor der 1. DHB-Pokal-Hauptrunde betrachten. Der Bergische HC kommt als Sieger der beiden letzten Turniere erneut nach Mittelhessen. Die Oberbergischen haben ein sechstägiges Trainingslager in Kamen-Kaiserau hinter sich, in dem Cheftrainer Sebastian Hinze den Fokus auf die handballerische Feinarbeit und taktische Grundlagen legte. Die sollen nun auf die Platte gebracht werden.

Auch die MT Melsungen befindet sich bereits im zweiten Teil der Vorbereitung. »Wir sind gut gestartet«, sagt Trainer Gudmundur Gudmundsson nach den ersten kräftezehrenden Einheiten der MT. »Wir arbeiten schon in allen Bereichen.«

Mit der HSG Wettenberg, der HSG Pohlheim, der HSG Kleenheim/Langgöns und der HSG Linden ist derweil die Crème de la Crème des mittelhessischen Amateurhandballs vertreten. Die Teams steigen zwar erst nach den Herbstferien in die Runde ein, befinden sich aber bereits in der Vorbereitung.

Der Zeitplan

Montag / 18 Uhr: HSG Pohlheim - HSG Linden- (Regional); 20.15 Uhr: HSG Wettenberg - HSG Kleenheim/Langgöns (Regional)

Dienstag / 18. Uhr: Pohlheim - Wettenberg (Regional); 20.15 Uhr: Bergischer HC - TV Hüttenberg (Bundesliga).

Mittwoch / 18 Uhr: Linden II - TV Wetzlar (Einlagespiel); 20.15 Uhr Linden - Kleenheim/Langgöns (Regional)

Donnerstag / 18 Uhr: HSG Linden - HSG Wettenberg (Regional); 20.15 Uhr: HSG Wetzlar - Melsungen (Bundesliga).

Freitag / 18 Uhr: HSG Wetzlar - Bergischer HC (Bundesliga); 20.15 Uhr: Melsungen - Hüttenberg (Bundesliga).

Samstag / 15.30 Uhr: Pohlheim - Kleenheim/Langgöns (Regional); 17.45 Uhr: HSG Wetzlar - Hüttenberg (Bundesliga); 20 Uhr: Melsungen - Bergischer HC (Bundesliga).

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