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Betretene Mienen bei Daniel Ketter (l.) und Stefan Reiter. Der EC Bad Nauheim fällt im Playoff-Rennen weiter zurück. Heute Abend geht’s erneut nach Heilbronn.

Eishockey

EC Bad Nauheim: Nach Heilbronn ist vor Heilbronn

  • Christoph Sommerfeld
    vonChristoph Sommerfeld
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Es hat fast schon Playoff-Charakter. Nach der Partie am Dienstag geht’s für den EC Bad Nauheim am Donnerstag schon wieder zu den Falken. Mit Playoffs hat das ganze aber nichts zu tun.

Jetzt liegt es nicht mehr nur an der eigenen Leistung, sondern auch an der Punktausbeute der Konkurrenz. Die Chancen des EC Bad Nauheim, in der DEL 2 doch noch in die Playoffs einzuziehen, stehen nicht allzu gut. Vor der zweiten Auswärtspartie bei den Heilbronner Falken (Do., 20 Uhr/Sprade TV) hat das Team von Trainer Harry Lange als Rangzehnter weiter 57 Zähler auf dem Konto.

Heilbronn (Platz acht) und die Ravensburg Towerstars (Platz neun) konnten schon jeweils 65 Punkte sammeln - bei einer ausgetragenen Partie mehr als die Roten Teufel. Selbst wenn die Wetterauer Eishockey-Männer das nachzuholende Spiel erfolgreich gestalten könnten, wären es immer noch fünf Zähler Rückstand auf das direkt vor dem EC platzierte Duo.

Rein rechnerisch sind sogar die Eispiraten Crimmitschau (7. / 66 Pkt.) noch abzufangen, die am vorletzten Spieltag im Kurpark gastieren. Voraussetzung für alle Rechenexempel bleibt aber: Die Konkurrenz muss Federn lassen, und Bad Nauheim muss schleunigst in die Erfolgsspur zurückkehren.

Nach drei EC-Niederlagen in Folge ist das Momentum eher auf der Seite des heutigen Gegners aus Heilbronn. Der hat nun schon sechs Begegnungen am Stück gewonnen und strotzt nur so vor Selbstbewusstsein.

Den Roten Teufeln merkte man am Dienstag den brutalen Spielrhythmus an, der aufgrund der Planungsengpässe zwischendurch noch mal verschärft worden war. Aber mit diesen Bedingungen haben nun mal alle zu kämpfen.

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