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Oscar Nevermann und seine Frankfurt Universe beißen sich auch gegen München durch - und feiern den dritten Sieg im dritten Spiel der neuen Saison.

Dritter Sieg für Universe

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(kaja). Für Brian Caler gab es nach dem 24:17 (7:3)-Erfolg von Frankfurt Universe gegen die Munich Cowboys am Sonntag nur ein Thema. "So ein Spiel habe ich in meinen 31 Jahren noch nicht gesehen!", schimpfte der Headcoach der Hessen. Gemeint war die stattliche Zahl an Strafen, die die "Men in Purple" kassiert hatten. Insgesamt neun hatte sich der Amerikaner auf seinem Zettel notiert. Doch war es nicht wie sonst das Verhalten der Seinen, das Caler verärgerte: "Ich verstehe einfach nicht, was die Jungs falsch machen, dass man sie so behandelt."

Die andauernden Unterbrechungen hätten verhindert, dass der Tabellendritte nach dem Kick-off lange nicht in seinen Rhythmus fand. So waren es die Bayern, die mit einem Field Goal in Führung gingen, bevor der Frankfurter Quarterback Steve Cluley kurz vor der Pause Wide Receiver Sebastien Sagné zum ersten Touchdown verhalf. Den Vorsprung baute das gut harmonierende Duo nach einem Field Goal von Universe-Kicker Marius Duis Mitte des vierten Quarters weiter aus. Doch die Cowboys blieben dran und verkürzten auch noch einmal, nachdem Oscar Nevermann aus einem Getümmel als Sieger hervorgegangen war und weitere sechs Punkte aufs Konto gehievt hatte. Es sei natürlich nicht schön gewesen, dass man ihnen immer wieder Möglichkeiten genommen habe, sagte Sagné. "Aber wir sind mental stark geblieben." Zudem trieben diesmal 3055 Fans die Teams an, 1200 mehr als beim ersten Heimspiel gegen die Allgäu Comets.

Ein positives Ergebnis verbuchten auch die beiden Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH, Daniel Zeidler und Alexander Korosek. Für das deutsch-amerikanische Freundschaftsfest, das sie diesmal rund um die Begegnung initiierten, hatten sie bei zahlreichen Unternehmen aus dem Ursprungsland der Sportart, die in der Rhein-Main-Region angesiedelt sind, die Werbetrommel gerührt.

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