Dritter Sieg in Folge

  • VonFrank Schneider
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(fra). Die Fußballer des SV Victoria Heldenbergen haben ihren Titel als Nidderauer Stadtmeister erneut verteidigt. Der Kreisoberligist schlug im Finale auf eigenem Gelände trotz eines 0:1-Rückstands den A-Ligisten Sportfreunde Ostheim mit 4:1 und nahm zum dritten Mal in Folge den Wanderpokal der Stadt Nidderau in Empfang.

Wegen Renovierungsarbeiten auf dem Windecker Sportgelände hatte Heldenbergen dem Gastgeber SC Eintracht Windecken seine Sportanlage zur Verfügung gestellt. Mit der Zuschauerresonanz an den vier Turniertagen war man sehr zufrieden. Auch das sportliche Niveau sei gut gewesen und die Spiele sehr fair verlaufen, berichtete Frank Wehowsky, der Vorsitzende des gastgebenden Vereins. Einzig eine schwere Verletzung (Schlüsselbeinbruch) eines Spielers von Victoria Heldenbergen, gleich am ersten Turniertag, trübte ein wenig das Gesamtfazit.

Friedberger C-Ligist Erbstadt chancenlos

Aus sportlicher Sicht erwies sich die Entscheidung, das Feld auf sechs Teams aufzustocken und so mit zwei Dreiergruppen und danach mit Finalspielen agieren zu können, als goldrichtig. A-Ligist Sportfreunde Ostheim hatte eine zweite Mannschaft gestellt, die sich um ein Haar auch für das Halbfinale qualifiziert hätte. Nur wegen der schlechteren Tordifferenz gegenüber dem KSV Eichen musste die Ostheimer Reserve in der Gruppe A mit dem dritten Rang vorliebnehmen. Souverän auf Platz eins landete Turnierfavorit Heldenbergen nach Siegen gegen Eichen (3:2) und Ostheim II (2:0). In Gruppe B war der Friedberger C-Ligist SKG Erbstadt gegen Eintracht Sportfreunde Windecken (1:8) und die Sportfreunde Ostheim (0:6) chancenlos. Den Gruppensieg sicherte sich Ostheim dank eines starken 4:1-Auftritts gegen Windecken.

Am Finaltag tat sich Heldenbergen gegen Windecken lange Zeit schwer, gewann nach einer Roten Karte gegen den A-Ligisten mit 4:0. Im zweiten Halbfinale musste sich B-Ligist Eichen gegen die favorisierten Ostheimer mit 0:2 geschlagen geben. Obwohl nach den Halbfinalen ein Jugend-Einlagespiel den Teams Zeit zum Verschnaufen bot und die Spielzeit auf 2x 20 Minuten reduziert war, war den Finalisten der Kräfteverschleiß anzumerken. Der Titelverteidiger siegte letztlich klar mit 4:1.

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