Zufrieden mit ihren Ergebnissen: die Sprinter Steven Müller (l.) und Lars Hieronymi von der LG ovag Friedberg-Fauerbach beim Sportfest. FOTO: PV
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Zufrieden mit ihren Ergebnissen: die Sprinter Steven Müller (l.) und Lars Hieronymi von der LG ovag Friedberg-Fauerbach beim Sportfest. FOTO: PV

Dreifachsieg für Steven Müller

  • vonJulia Nestle
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(jn). Vieles war anders, vieles war ungewohnt beim Sportfest der LG ovag und des TSV Friedberg-Fauerbach. Denn Zuschauer durften nicht auf das Burgfeld, am Eingang standen zudem zwei Kontrolleure, das Teilnehmerfeld war begrenzt auf rund 100 Sportler mit einer möglichst geringen Zahl an Kampfrichtern, Trainern und Helfern. Und doch war das Event, zu dem neben den Athleten des Gastgebers weitere Sportler nur auf Einladung kommen durften, ein großer Erfolg. "Viele Sportler und Trainer waren dankbar und haben hinterher gesagt, dass sie happy sind, dass wir das Sportfest ausgerichtet haben und ihnen damit die Möglichkeit gegeben haben, zu starten", bilanzierte TSV-Vorstand Leistungssport Lars Hieronymi.

Bei den Sprints der Männer dominierte WM-Starter Steven Müller gleich über drei Strecken. Dabei lieferte er zweimal exakt dieselbe Zeit ab wie beim Meeting in Dresden wenige Tage zuvor. Über 100 Meter finishte er in 10,59 Sekunden vor Luis Vieweg (LG Kindelsberg/Kreuztal). Vierter wurde der Friedberger Lars Hieronymi in 10,87 Sekunden. Die doppelte Distanz legte Steven Müller in 20,89 Sekunden hin. Teamkollege Hieronymi lief zufriedenstellende 21,70 Sekunden. Über die ungewohnte Stadionrunde steigerte sich Müller auf 47,92 Sekunden. In Dresden war er noch bei 48,81 Sekunden ins Ziel gekommen. Hier belegte die LG ovag in Person von David Michel (51,30 Sekunden) und Lars Hieronymi (51,70) auch die weiteren Podestplätze.

Fauerbacherinnen sind gut drauf

Bei den Frauen siegte das 17-jährige Nachwuchstalent Hawa Jalloh (Wiesbadener LV) über 100 Meter in 12,28 Sekunden. Über die doppelte Strecke kam die Schnellste von der LG ovag: Laura Schien kam im zweiten 200-Meter-Lauf innerhalb von 20 Minuten - technische Probleme hatten eine Wiederholung notwendig gemacht - auf gute 26,28 Sekunden. Dahinter landeten Cara Esser (Darmstadt) und die LG-Athletinnen Sarah Schulz und Annalena Krüger auf die weiteren Plätze. Vor allem Schulz überzeugte mit persönlicher Bestzeit von 26,70 Sekunden.

In der Altersklasse 14/15 lag Greta Beims über 100 Meter in 13,77 Sekunden knapp vor Teamkollegin Helena Schneeberger (13,78). Damit verbesserte Beims ihre Bestzeit um 16 Hundertselsekunden deutlich. Dass sie gut drauf ist, bewies die TSVlerin auch in ihrem ersten 300-Meter-Lauf, wo sie in 44,37 Sekunden ebenfalls eine Bestzeit hinlegte. Es gewann Emelie Kastl (Bad Soden/Sulzbach/Neuenhain) in 42,37 Sekunden. Bei den Jungen gewann Aaron Amenta vom TV Groß-Gerau in 36,74 Sekunden.

Neben Sprints gab es auf dem Burgfeld auch Speer- und Diskuswurf. Vor allem die Werfer hatten während des Lockdowns keine einfache Zeit ohne Wurfanlagen und Kraftraum. Dennoch kamen einige starke Ergebnisse heraus. Emma Wörsdörfer vom TV Elz kratzte im Speerwurf der Frauen mit Bestleistung von 49,82 Metern an der 50-Meter-Marke. In der M 15 schaffte Noah Bornmann mit 49,61 Meter eine neue starke Bestmarke. Das Wurftalent aus den Reihen des TSV konnte sich auch im Diskuswurf erheblich steigern - von 34,14 auf 41,29 Meter.

Michel steigert Bestweite deutlich

In der männlichen Jugend U 18 dominierte Diskuswerfer Marius Karges von der LG Eintracht Frankfurt mit 57,93 Metern vor Benedict Michel von der LG ovag. Michel kam auf 45,96 Meter - Bestweite um mehr als drei Meter gesteigert. Im Speerwurf der U 18 kam Lokalmatador Jonas Smolka auf 42,80 Meter. Eine gute Leistung, wenn man bedenkt, dass es für Smolka der erste Wettkampf mit dem schwereren Speer der U 18 war. In der M 14 kam das Friedberger Nachwuchstalent Ben Gerlach auf 42,05 Meter und damit in die Nähe seiner Bestweite.

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