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Dreieichs Mäzen Nolte: "Abstieg kein Weltuntergang"

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Die Wege der beiden Offenbacher Kreisvereine, Kickers Offenbach und SC Hessen Dreieich, trennen sich nach nur einem Jahr wieder. Der SC Hessen Dreieich hat sich mit dem Abstieg aus der Regionalliga abgefunden. Die 1:4-Heimniederlage gegen die U23 der TSG Hoffenheim war inzwischen das elfte sieglose Spiel in Folge.

Die Wege der beiden Offenbacher Kreisvereine, Kickers Offenbach und SC Hessen Dreieich, trennen sich nach nur einem Jahr wieder. Der SC Hessen Dreieich hat sich mit dem Abstieg aus der Regionalliga abgefunden. Die 1:4-Heimniederlage gegen die U23 der TSG Hoffenheim war inzwischen das elfte sieglose Spiel in Folge.

Während die Kickers alles daran setzen, in die 3. Liga aufzusteigen, ist beim Regionalliga-Absteiger eine Rückkehr in die Viertklassigkeit so schnell kein Thema. Mäzen Hans Nolte, die treibende Kraft für die Vereinsgründung 2013 und den Durchmarsch bis in die Regionalliga, hat sich jetzt auf der Homepage des SC Hessen erstmals über den Abstieg und die Perspektiven seines Clubs geäußert. Die Rückkehr in die Hessenliga sei "weder wirtschaftlich noch sportlich der Weltuntergang." Nolte macht deutlich, dass in der kommenden Saison nicht der Aufstieg in die Regionalliga im Vordergrund steht, sondern der Bau eines neuen Trainingsplatzes. "In erster Linie" gelte die Aufmerksamkeit in den kommenden Monaten "der Erweiterung und Verbesserung der Trainingsgegebenheiten in der Lettkaut", um den Trainings- und Spielbetrieb der Jugendmannschaften nicht zu beeinträchtigen. "Ein erneuter Aufstieg ohne vervollständigte Infrastruktur würde wieder nicht nachhaltig sein", erklärt Nolte und macht klar: "Der Wiederaufstieg darf sein, muss aber nicht."

In Dreieich wird es nächste Saison deshalb keine Basis mehr für Vollprofis geben. Die Ambitionen werden nach dem Rücktritt der sportlichen Leitung um Charly Körbel, Rudi Bommer und Ralf Weber extrem zurückgeschraubt. Für den neuen Weg des SC Hessen stellt sich Nolte "einen jüngeren Kader" und die "Entwicklung von Nachwuchsspielern mit Geduld" vor.

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