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Dreieich-Dreier in Bad Vilbel

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Trainer Amir Mustafic fand mit dem FV Bad Vilbel kein Mittel.	(Foto: Nici Merz)
Trainer Amir Mustafic fand mit dem FV Bad Vilbel kein Mittel. (Foto: Nici Merz) © Nicole Merz

Spitzenreiter der Fußball-Verbandsliga Süd ist beim 2:0-Erfolg zu stark für die Brunnenstädter.

Weil lediglich fünf von 15 möglichen Punkten und kümmerliche zwei erzielte Tore, die der heimische Verbandsligist FV Bad Vilbel seit der Rückrundenfortsetzung im Gesamtklassement addieren durfte, nun wirklich nicht die Welt sind und den Klub schnurstracks in die Abstiegszone führten, standen die Grün-Weißen durchaus unter Druck. Allerdings gastierte als Kontrahent des 28. Spieltages ausgerechnet Spitzenreiter SC Hessen Dreieich auf dem Niddasportfeld. Und das machte das Vorhaben der Mustafic-Elf, dringend benötigte Zähler zu holen, natürlich nicht einfacher.

Die Partie selbst lief denn auch exakt so, wie man es erwarten konnte: Bad Vilbel mühte sich nach Kräften, bot gegen die keinesfalls meisterlich auftrumpfende Elf von SC-Coach Thomas Epp jedoch in der Offensive viel zu wenig und musste schließlich gegen den Liga-Leader eine 0:2 (0:1)-Niederlage akzeptieren.

Für die Platzherren begann das Unheil in der 18. Minute: Nuh Uslus Foul gegen Dreieichs Marco Di Maria, hervorgerufen durch Dennis Gehs überflüssigen Querpass in Richtung eigenen Strafraum, ahndete Referee Rother (Bensheim) zu Recht mit Elfmeter. Gäste-Kapitän Christian Pospischil nahm genau Maß – 0:1.

Di Maria hätte nach 40 Minuten erhöhen können, scheiterte aber an FV-Keeper Robert Cue.

Die erste gute Gelegenheiten der Gastgeber durfte kurz vor der Pause registriert werden, wobei Fatih Uslus schönes Solo nur einen Schönheitsfehler hatte: Der Abschluss war zu schwach.

In Halbzeit zwei passierte vor beiden Strafräumen lange Zeit herzlich wenig, ehe Dreieich in der 73. Minute mit Treffer Nummer zwei für die Vorentscheidung sorgte. Torschütze war erneut Christian Pospischil – diesmal nach Di Marias punktgenauer Linksflanke per Direktabnahme aus halbrechter Position ins lange Eck.

Erst in der Schlussphase, also viel zu spät, eröffneten sich auch den Vilbelern wirklich gute Gelegenheiten: Dennis Geh verzog aus zwölf Metern nur knapp (84.), und in der Nachspielzeit drehte Hessen-Torwart Paul Jivan einen gut getimten Kopfball Fatih Uslus reaktionsschnell um den Pfosten.

FV Bad Vilbel: Robert Cue – Bernhardt, Steven Cue, Ali Can, Geh – Nuh Uslu – Groda, Knauer (77. Albert), Bauscher (70. Strenger), Tesfaldet – Fatih Uslu.

SC Hessen Dreieich: Jivan – Kohl, Brighache, Taljan, Wosiek – Smietana (86. Berresheim), Pospischil – Amiri, Di Maria (75. Klein), Fiorentino – Christian Fischer (83. Sternheimer).

Steno: Tore: 0:1 (18.) FE Pospischil, 0:2 (73.) Pospischil. – Schiedsrichter: Maximilian Rother (Bensheim). – Zuschauer: 120.

Uwe Born

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