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Drei Teams ohne Verlustpunkt an der Spitze

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(ahz) In der Tischtennis-Bezirksklasse 2 setzte sich nach den dritten Spieltag ein »Drei-Gestirn« mit jeweils 4:0-Punkten an die Spitze. Mit dabei alle verbliebenen Mitfavoriten auf den Meistertitel. Das beste Spielverhältnis hat zunächst die TTG Kirtorf/Ermenrod III auf dem Konto. Der 9:2-Sieg beim TGV Schotten war hierfür verantwortlich.

(ahz) In der Tischtennis-Bezirksklasse 2 setzte sich nach den dritten Spieltag ein »Drei-Gestirn« mit jeweils 4:0-Punkten an die Spitze. Mit dabei alle verbliebenen Mitfavoriten auf den Meistertitel. Das beste Spielverhältnis hat zunächst die TTG Kirtorf/Ermenrod III auf dem Konto. Der 9:2-Sieg beim TGV Schotten war hierfür verantwortlich. Auch der SV Berfa gewann klar und deutlich mit 9:1 gegen den TTC Ilsdorf/Lardenbach und folgt direkt dahinter. Der Dritte im Bunde ist die TT Schadenbach, die an diesem Spieltag aber »frei« hatte. Im Duell der beiden bislang punktlosen Teams gewann die TTG Ruppertenrod/Ober-Ohmen mit 9:2 beim TTC Vockenrod und schoss den Gegner damit auf den letzten Tabellenplatz. Zu einem glücklichen Punktgewinn kam der TTC Hergersdorf im Heimspiel beim 8:8 gegen den TV Grebenau.

TGV Schotten - TTG Kirtorf/Ermenrod III 2:9 (17:29): Zu einem souveränen Sieg kam die TTG Kirtorf/Ermenrod III in dieser Partie. Mit einer 2:1-Führung waren die Gäste gestartet. Der am Ende knappe 11:9-Fünfsatzsieg von Strohm/ Diebel geht sicherlich aufgrund der anfänglichen Zweisatzführung gegen Imhof/Deubel in Ordnung. Anders der Ausgang im zweiten Doppel. Es war zugleich die am härtesten umkämpfte Partie des Tages.

Die Paarungen Eugen und Daniel Wolf verloren zunächst mit 13:11 und 11:9 gegen Döll/Mattern die ersten beiden Sätze. Mit 11:9 kam man wieder heran und erzielte mit dem nachfolgenden 14:12 den Ausgleich. Nicht weniger spannend dann der Ausgang in der Entscheidung, wo die beiden Gästespieler mit 12:10 das glücklichere Händchen hatten. Dagegen war der Abschlusspunkt der Gastgeber durch Quandt/ Schneider mit 3:0 gegen Schindler/Wallenstein souverän herausgespielt. Die nachfolgenden Einzelspiele waren dann aber insgesamt gesehen eine durchaus klare Angelegenheit für die Gäste. Bei ihrem Siegeszug wurden sie nur noch einmal durch den knappen 11:9-Fünfsatzsieg von Steffen Deubel auf der Mittelplatte gegen Daniel Wolf unerbrochen. Somit sorgten die Einzelerfolge von Eugen Wolf (2) und Wilfried Strohm (2) in der Spitze, durch Steffen Schindler sowie von Peter Wallenstein und Walter Diebel für einen deutlichen Ausgang dieser Partie.

SV Berfa - TTC Ilsdorf/Lardenbach 9:1 (29:12): Der SV Berfa scheint sich in einer sehr guten Form zu befinden. Der Sieg geht dabei sicherlich in Ordnung, fiel in der Höhe aber etwas zu deutlich aus. Denn bei 4:1-Fünfsatzsiegen für den SV Berfa hätten die Gäste im günstigsten Fall zwei weitere Punkte erzielen können. So verloren Weeke/Ullrich Hansel das dritte Doppel mit 9:11 in der Entscheidung gegen Walther/Hergert. Und auch Ullrich Hansel verlor beim Stande von 7:1 für die Gastgeber nach einer knappen 2:1-Führung gegen Achim Bajahr anschließend noch mit 10:12 und 13:15 seine Partie. So blieb es am Ende lediglich beim 3:2-Erfolg von Stefan Weeke auf der Mittelplatte gegen Friedhelm Walther. Sicherlich ein Nachteil für die Gäste war aber auch das Fehlen von Routinier Gunter Berg. Die »Flöhe« waren mit den zusätzlich Doppelsiegen von Fieser/Quehl und Burkhardt/Bajahr mit 3:0 gestartet. Danach hatten Stefan Fieser (2) und Bernd Quehl, Simon Burkhardt auf der Mittelplatte sowie Reinhold Hergert und Achim Bajahr für die notwendigen Einzelsiege gesorgt. Der Sieg war damit die beste Empfehlung auch für das Selbstvertrauen für das Spitzenspiel am nächsten Spieltag bei der TTG Schadenbach.

TTC Hergersdorf - TV Grebenau 8:8 (26:35): Für den TTC Hergersdorf war dieses Unentschieden am Ende sicherlich ein glücklicher Moment. Denn zum einen lagen sie von Beginn an im Rückstand und hatten auch in den Sätzen ganz klar den Nachteil. Der 1:2-Rückstand nach den Doppelspielen hätte auch mit einem 0:3 beginnen können. Denn Ruhl/Günther konnten nach permanentem Satzrückstand in der Entscheidung sich ganz knapp mit 13:11 gegen Hedrich/Rossdeutscher behaupten. Auf der anderen Seite hatten Eidt/Mattke und Montanus/ Schmidt für die Führung der Gäste gesorgt. Zwei Unentschieden und ein doppelter Punktgewinn im hinteren Paarkreuz brachten die Gründchenstädter bis zu Pause mit 6:3 nach vorne. Hergersdorf erspielte sich 5:0-Fünfsatzsiege und kam mit zweien davon gleich nach der Pause auf 5:6 heran. Trotzdem behielten die Gäste durch zwei weitere Unentschieden die knappe Führung bis zum 7:8. Erst in der letzten Partie im Schlussdoppel waren es wieder Ruhl/Günther, die mit ihrem 3:1-Sieg gegen Eidt/Mattke das schmeichelhafte Remis absichern konnten. Edgar Ruhl (2) und Dirk Günther waren es dann auch, die bei den Gastgebern den größten Anteil am Punktgewinn hatten. Christian Donath im ersten Abschnitt sowie Martin Wenzel und Frank Richtberg in Durchgang zwei komplettierten schließlich das Unentschieden.

Aufseiten der Gäste zeigten sich besonders Harald Mattke (2) in der Mitte sowie der überlegene Udo Rossdeutscher (2) von ihrer allerbesten Seite. Trotzdem waren die beiden Punkte von Markus Eidt und Helge Schmidt aus dem ersten Durchgang in der Summe dann aber zu wenig.

TTC Vockenrod - TTG Ruppertenrod/Ober-Ohmen 2:9 (12:28): Wer hätte das gedacht, dass die TTG Ruppertenrod/Ober-Ohmen am dritten Spieltag das Kellerderby beim TTC Vockenrod bestreiten muss? Es zeigte sich aber sehr schnell, wer mit dieser Situation besser zurechtkommen würde. Vockenrod gewann zwar durch Späth/Schäfer das erste Doppel, geriet aber gleich mit 1:2 in Rückstand, weil Armin Schlosser/Pfeil und Erhard Schlosser/Weisensee in den beiden anderen Spielen klar überlegen waren. Vor allem in der Spitze ließen Armin Schlosser und Gernold Pfeil an diesem Tag nichts anbrennen und erzielten gegen Jürgen Fey und Frank Späth alle vier Punkte. Erhard Schlosser und Jan Becker in der Mitte sowie Heinz-Günther Horst im hinteren Bereich gegen Lutz Koch erzielten die weiteren Punkte für die Gäste. Und gerade in dieser Partie zwischen Horst und Koch bestand für den TTC Vockenrod noch die Chance auf eine Ergebnisverbesserung.

So führte der Vockenroder Spieler schon mit 2:0, ehe die weiteren Sätze mit 12:10 sowie zweimal 11:9 an den Gästespieler gingen, der für den abwesenden Rene Herzberger in die Mannschaft gekommen war. Somit war der Dreisatzsieg von Sebastian Zinn an diesem Tag das einzige Einzelergebnis, das letztlich in die Statistik eingehen wird.

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