Drei goldene Medaillen

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(pm). Mit drei Goldmedaillen und weiteren starken Platzierungen sind die 13 Schwimmer der SG Wetterau dieser Tage von den hessischen Freiwassermeisterschaften aus Großkrotzenburg zurückgekommen. Im See "Freigericht-West", der sogar eine Boje auf dem Terrain des Bundeslandes Bayern hatte, waren jeweils 1,25 Kilometer lange Runden um 24 Grad warmen Wasser zu absolvieren.

Bei den neun Masters-Schwimmen war insbesondere die Leistung von Sylvia Ziegler in der AK 45 überragend: Wegen Problemen mit ihrer Brille war sie zwar aus der zweiten Reihe gestartet, doch auf der Strecke hatte sie ihre Schwimmklasse voll ausgespielt. Sie erreichte als Zweite ihres Laufs das Ziel in 35:35,51 Minuten - hinter einer 20-jährigen Schwimmerin aus Dillenburg - und sicherte sich damit Gold in ihrer Altersklasse. Dies gelang auch Angelika Ballerstaedt in der AK 55, die die Konkurrenz mit einer Zeit von 38:55,07 Minuten weit hinter sich ließ. Sie freute sich dabei nicht über den hessischen Titel und die Konstanz, seit 2015 nicht langsamer geworden zu sein.

Teamkollege Thomas Mulitze, der einzige männliche Master der SG Wetterau, zog nach anfänglichem Getümmel beim Massenstart einsam seine Bahnen. Auch ohne den Reiz eines taktischen Rennens holte er in der AK 50 die dritte Goldmedaille für die heimischen Schwimmer in 37:16,46 Minuten. Bei den Frauen der AK 50 war Gundula Siegnoth am Start, die mit 45:44,68 anschlug und sich ärgerte, dass Sie mit dieser Zeit in der AK 35 Zweite geworden wäre, es aber in ihrer Altersklasse "nur" für den achten Platz reichte.

Etwas schneller unterwegs und damit drittschnellste SGW-Schwimmerin war Silke Schoppe, die in der AK 45 in 45:13,09 Minuten den vierten Platz erreichte, während Teamkollegin Carmen Houben sich direkt dahinter Rang fünf sicherte. In der AK 55 starteten Andrea Cantow, die mit dem unliebsamen vierten Platz vorliebnehmen musste, sowie Roberta Weiss-Koch, die auf am Ende auf dem siebten Platz landete.

Ihren Freiwasser-Einstand gab auch Anne Dörper, die eigentlich in der Leichtathletik zu Hause ist. Umso erfreulicher, dass sie gleich mit dem vierten Platz in der AK 40 belohnt wurde.

Unter den vier Jugendlichen von der SGW war Vivien Michelle Novy im Jahrgang 2005 am Start. Sie brauchte für 2,5 Kilometer 36:07,41 Minuten und schwamm damit eine Minute schneller als im Vorjahr. So belegte sie einen Platz in der Mitte des Feldes. Das Staffel-Trio über 3x1000 Meter, bestehend aus Keanu Wittig (Jahrgang 2005), Anna Schubert (2007) und Carolina Klein (2005), erprobte ebenfalls den Massenstart im freien Gewässer. Die drei absolvierten die Strecke in einer Gesamtzeit von 46:45,51 Minuten und konnten damit vor allem neue Erfahrungen sammeln. Sie belegten am Ende einen mittleren Rang im großen Teilnehmerfeld, zuaml die Staffeln nur in der offenen Wertung ausgetragen wurden

Somit endeten die hessischen Freiwasser-Meisterschaften für die SG Wetterau überaus erfolgreich, die bei den Masters die meisten Titel errangen und zusätzlich im Gesamt-Medaillenspiegel Platz drei holten - noch vor der großen SG Frankfurt.

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