Drastische Einbrüche

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(msw). Klasseneinteiler Jens Becker (Dorheim) hatte dieses Jahr viele Mühe, ehe er die Klasseneinteilung für die kommende Saison vorlegen konnte. Einige Teams wollten tiefer spielen, es gab auch einige Auflösungen. Über die markanteste Auflösung - die SG Rodheim musste ihre zweite Damenmannschaft aus der Verbandsliga abmelden - hatte diese Zeitung bereits berichtet. Dazu kamen aus der Kreisliga (TV Gedern und TSV Geiß-Nidda II), sodass die Zahl der Damenmannschaften von 18 auf 16 sank, da es mit der TTG Büdingen-Lorbach II nur eine Neuanmeldung gab.

Recht drastisch waren die Einbrüche bei den Herren, da viele Vereine bisher von der neuen Regelung Gebrauch gemacht hatten, dass bereits zwei gespielte Partien pro Halbserie ausreichten, um Stammspieler zu werden. Außerdem kann weiter unbegrenzt Ersatz gespielt werden. Dadurch haben einige Vereine mehr Mannschaften gemeldet, als die Zahl ihrer realen Stammspieler hergaben. Elf Teams wurden daher zu dieser Saison abgemeldet (TTC Dorheim V, TTC Nidda III, TSG Wölfersheim III, TSV Gambach III, SSV Heilsberg III, TTG Büdingen-Lorbach IV, TTC Altenstadt IV, TTC Ockstadt V, TTG Ober-Mörlen V, TTC Höchst/Nidder VII und TTC Bad Nauheim/Steinfurth X). Dem stehen vier Neuanmeldungen (TSV Nieder-Mörlen II, TV Gedern VI, Karbener SV IV und TV Okarben VI) gegenüber. Die Gesamtzahl der gemeldeten Herrenmannschaften sank von 144 auf 137. Bei den Herren sind von dieser Reduzierung nur die Mannschaften auf Kreisebene betroffen. Auf Bezirksebene freute sich der TSV Butzbach III noch über einen nachträglichen Platz in der Bezirksklasse. Auf Kreisebene ist anzumerken, dass sich der lange Zeit von der Auflösung bedrohte TV Bruchenbrücken bis in die Kreisliga vorgearbeitet hat. Dagegen wird der für lange Zeit in der Bezirksklasse spielende SV Nieder-Wöllstadt demnächst nicht mehr auf Bezirksebene zu finden sein, da man sich bis in die 1. Kreisklasse zurückzog. Dasselbe gilt auch für den SSV Heilsberg.

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