Der Dortelweiler Knoten scheint geplatzt zu sein

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Wer hätte das gedacht?! Beim in der Gruppenliga Frankfurt-West einst als Titelkandidaten gehandelten SC Dortelweil waren Wunsch und Wirklichkeit bisher zwar nicht in Einklang zu bringen, doch ausgerechnet gegen die hoch eingeschätzte FG Seckbach platzte angesichts eines in dieser Höhe überraschenden 5:0 (1:0)-Heimsieges offenbar endlich der Knoten in dieser bislang so enttäuschenden Saison. »Es hat alles gepasst. Hinten haben wir sicher gestanden und so gut wie gar nichts zugelassen, während die Offensive in puncto Effektivität überragend war«, freute sich Dortelweils spielender Co-Trainer Julian Mistetzky über den zweiten Saisonsieg, der die bislang prekäre Situation der Bad Vilbeler Vorstädter im Tabellenkeller ein wenig entschärft.

Wer hätte das gedacht?! Beim in der Gruppenliga Frankfurt-West einst als Titelkandidaten gehandelten SC Dortelweil waren Wunsch und Wirklichkeit bisher zwar nicht in Einklang zu bringen, doch ausgerechnet gegen die hoch eingeschätzte FG Seckbach platzte angesichts eines in dieser Höhe überraschenden 5:0 (1:0)-Heimsieges offenbar endlich der Knoten in dieser bislang so enttäuschenden Saison. »Es hat alles gepasst. Hinten haben wir sicher gestanden und so gut wie gar nichts zugelassen, während die Offensive in puncto Effektivität überragend war«, freute sich Dortelweils spielender Co-Trainer Julian Mistetzky über den zweiten Saisonsieg, der die bislang prekäre Situation der Bad Vilbeler Vorstädter im Tabellenkeller ein wenig entschärft.

SCD-Coach Markus Beierle bevorzugte in der Abwehr diesmal die Viererkette, beorderte Jonas Müller und Cagdas Karagöz auf die Sechserpositionen und setze in der Sturmspitze auf Andrei Dogot. Ein Konzept, das den Platzherren, die mit Jakob Assheuer, Tim Stahl, Leon Günther, Marcel Bittner und Robin Dobios fünf etatmäßige Stammkräfte aus ihren Planungen streichen mussten, schon bis zur Pause eine knappe Führung bescherte. Dogot hatte nach Patrick Rühls weitem Abschlag in der 32. Minute eiskalt zugeschlagen.

Später kam’s noch besser: Dogots zweiter Streich, den Nando Pröckl mit einer punktgenauen Freistoßflanke optimal inszeniert hatte, verdoppelte das Polster der Beierle-Elf, während der eingewechselte Stefan Ljujic ein Zusammenspiel mit Dogot mit dem vorentscheidenden 3:0 abschloss. Gespielt waren 78 Minuten, und die Gastgeber ließen nicht locker.

Pröckl-Freistoß zum 5:0

Zwei weitere Tore dokumentierten die Dortelweiler Dominanz. Ein an Oliver Steffen verursachter und von Ljujic sicher verwandelter Strafstoß brachte in der 82. Minute das 4:0, während Nando Pröckl das fünfte und letzte Tor vergönnt war. Gegen seinen Freistoß, abgefeuert aus 18 Metern, war für Seckbachs Torwart Mark Lüdtke kein Kraut gewachsen. »Ich denke, dieser Sieg, mit dem in dieser Höhe niemand rechnen konnte, erzeugt für die kommenden Spiele den nötigen Rückenwind, um die abstiegsgefährdete Zone zu verlassen«, meinte Dortelweils Sportlicher Leiter Hans Wrage abschließend.

SC Dortelweil: Rühl – Pross, Mistetzky, Eiwanger, Pröckl – Karagöz (60. Ljujic), Müller – Wiemann (81. Vancura), Steffen, Cholewa – Dogot.

FG Seckbach: Lüdtke, Brenner (66. Tsuchiya), Fustero, Milan Wardak, Ali Wardak, May, Kotarac, Langelotz, Mühl, Lizuka (55. Julian Horvatinovic), Herrero Gennamo (82. Wach).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Kiriakos Karras (Zwingenberg). – Zuschauer: 80. – Tore: 1:0 (32.) Dogot, 2:0 (56.) Dogot, 3:0 (78.) Ljujic, 4:0 (82.) Foulelfmeter Ljujic, 5:0 (92.) Pröckl.

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