Gruppenliga

Dortelweiler Chance und Stete-Abschied

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Erreichen die Fußballer des aktuellen Gruppenliga-Vierten SC Dortelweil (58 Punkte) quasi auf den letzten Drücker doch noch Platz drei und damit die Qualifikation für die Aufstiegsrunde in Richtung Verbandsliga Süd? Die Chancen dazu stehen zwar nicht schlecht, setzen jedoch voraus, dass der Rangdritte Spfr. 04 Frankfurt (59 Zähler) zum Saison-Kehraus im Gastspiel beim Frankfurter Lokalrivalen und nach dem Kalbacher Verzicht als Direktaufsteiger feststehenden Tabellenzweiten SG Bornheim/GW nicht gewinnt. Wäre das der Fall, muss die Mannschaft von Dortelweils Coach Markus Beierle im Gastspiel beim FSV Friedrichsdorf allerdings Zählbares holen. Zwei Szenarien sind denkbar: Gehen die "Speuzer" in Bornheim leer aus, reicht den Bad Vilbeler Vorstädtern in Friedrichsdorf ein Remis, um aufgrund des besseren direkten Vergleichs in die Relegationsrunde einzuziehen. Holen die Sportfreunde beim künftigen Verbandsligisten ein Unentschieden, ist ein Dortelweiler Sieg in Friedrichsdorf zwingend erforderlich.

Erreichen die Fußballer des aktuellen Gruppenliga-Vierten SC Dortelweil (58 Punkte) quasi auf den letzten Drücker doch noch Platz drei und damit die Qualifikation für die Aufstiegsrunde in Richtung Verbandsliga Süd? Die Chancen dazu stehen zwar nicht schlecht, setzen jedoch voraus, dass der Rangdritte Spfr. 04 Frankfurt (59 Zähler) zum Saison-Kehraus im Gastspiel beim Frankfurter Lokalrivalen und nach dem Kalbacher Verzicht als Direktaufsteiger feststehenden Tabellenzweiten SG Bornheim/GW nicht gewinnt. Wäre das der Fall, muss die Mannschaft von Dortelweils Coach Markus Beierle im Gastspiel beim FSV Friedrichsdorf allerdings Zählbares holen. Zwei Szenarien sind denkbar: Gehen die "Speuzer" in Bornheim leer aus, reicht den Bad Vilbeler Vorstädtern in Friedrichsdorf ein Remis, um aufgrund des besseren direkten Vergleichs in die Relegationsrunde einzuziehen. Holen die Sportfreunde beim künftigen Verbandsligisten ein Unentschieden, ist ein Dortelweiler Sieg in Friedrichsdorf zwingend erforderlich.

Fernab dieser Überlegungen kann der im sicheren Mittelfeld rangierende SKV Beienheim (8./44) den finalen Kick beim Tabellennachbarn TSG Nieder-Erlenbach eher als lockeren Betriebsausflug betrachten. Dagegen geht’s im Abstiegskampf, den die Spvgg. 02 Griesheim und der spielfreie VfB Friedberg bereits verloren haben, noch einmal ans Eingemachte. Drei Klubs stehen diesbezüglich mit dem Rücken zur Wand.

FSV Friedrichsdorf – SC Dortelweil (Sonntag, 15 Uhr): Im Dortelweiler Lager setzen sie erstens auf Bornheimer Schützenhilfe und zweitens darauf, dass die eigene Mannschaft auf dem Friedrichsdorfer Sportplatz Vollgas gibt. "Bornheims Trainer Maik Rudolf will sich mit einem Sieg über die Sportfreunde aus der Gruppenliga verabschieden. Das hat er uns in die Hand versprochen", baut SCD-Klubchef Martin Gunkel auf Unterstützung seitens des Aufsteigers. Die sei, so Gunkel, jedoch nur dann von Nutzen, wenn man selbst nichts anbrennen ließe: "Ich denke, bei uns weiß jeder, was auf dem Spiel steht." Personell kann Dortelweils Coach Markus Beierle am Sonntag aus dem Vollen schöpfen. Was die kommende Saison betrifft, hat sich der Wetterauer Gruppenligist bereits die Dienste von Rückkehrer Leon Günther (SG Oberliederbach) gesichert. – Hinspiel: 2:2.

Dortelweil: Rühl (Langlitz), Müller, Polotzek, Eiwanger, Assheuer, Karagöz, Arnold, Pröckl, Dogot, Cholewa, Vancura, Dobios, Wiemann, Bittner, Mouhaman, Oliver Steffen (?), Ljujic (?).

TSG Nieder-Erlenbach – SKV Beienheim (Sonntag, 15 Uhr): Karl-Heinz Stete stand drei Jahre auf der Beienheimer Kommandobrücke – am Sonntag führt er vor seinem Wechsel zum FSV Fernwald bei den Fußballern aus dem Reichelsheimer Stadtteil zum letzten Mal Regie. "Es war eine schöne Zeit, in der ich mit der Mannschaft angesichts der Kreisoberliga-Meisterschaft 2017 und des diesjährigen Gruppenliga-Klassenerhalts alles ungesetzt habe, was machbar war", bilanziert der scheidende SKV-Übungsleiter. Sein Wunsch zum Abschied: "Nicht verlieren, dann wäre ein einstelliger Tabellenplatz beschlossene Sache." Stetes zuverlässiger Wegbegleiter war Keeper Michael Eckhardt, der – weil er seine Laufbahn beenden möchte – ebenfalls einen optimalen Abschluss im Beienheimer Dress anstrebt. Ganz anders und weit schwieriger gestaltet sich die Situation in Nieder-Erlenbach: Trainer Vito Raimondi hört auf, etliche Stammspieler wechseln die Fronten. Beienheim kann demnächst vier der zahlreichen TSG-Aussteiger als willkommene Verstärkungen begrüßen: Verteidiger Karim Döring, Torwart Tautvydas Tazokas, Spielmacher Ante Paradzik sowie Sebastian Spisla als Stete-Nachfolger auf dem Trainerstuhl. – Hinspiel: 2:1.

Beienheim: Eckhardt (Mösser), Timon Wolf, Pllana, Serge Mouzong, Pircek, Cakiqi, Daniel Friede, Marco Mouzong, Kamara, Hirzmann, Michalak, Tauland Mazllomaj, Eder, Florian Mazllomaj, Dominik Friede.

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