Gruppenliga Frankfurt-West

SC Dortelweil verspielt fast 4:0-Führung

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(mad). Eine kollektive Tiefschlafphase in den letzten 20 Minuten hätte den SC Dortelweil fast noch um den schon sicher geglaubten Auswärtserfolg in Königstein gebracht. Nach einer blitzsauberen Vorstellung führte die Mannschaft von Trainer Frank Ziegler Mitte der zweiten Spielhälfte scheinbar uneinholbar mit 4:0. Im Gefühl des sicheren Sieges schaltete der SCD nahezu komplett ab und kassierte noch drei Gegentreffer. "Wenn das Spiel noch ein paar Minuten länger gedauert hätte, bin ich mir sicher, dass wir noch das 4:4 kassiert hätten", zeigte sich Dortelweils Sportlicher Leiter Hans Wrage fassungslos.

Die Dortelweiler fanden zunächst sehr gut in die Begegnung und gingen durch einen 25-Meter-Distanzschuss von Leon Günther mit 1:0 in Führung, wobei Königsteins Torwart Fabio Milica keine allzu gute Figur machte (12.). Bis zur Pause verteidigte der SCD den knappen Vorsprung mit Glück und Geschick, so rettete Kevin Cholewa nach einer Ecke auf der Linie (30.).

Nach dem Wiederanpfiff folgte die beste Dortelweiler Phase mit Toren von Günther, Dominik Steffen und Markus Vancura zum zwischenzeitlichen 4:0. Ein umstrittener Strafstoß (Jonas Müller hatte den Ball aus kurzer Distanz an die Hand bekommen) führte zum ersten Königsteiner Treffer, der die Dortelweiler zunächst wenig beunruhigte. Nach zwei weiteren Treffern der Gastgeber fing das große Zittern im Lager des SCD an. "Trotz des Blackouts zum Schluss möchte ich von einem hochverdienten Sieg unserer Mannschaft sprechen. Wir haben Königstein eingeladen, ins Spiel zurückzukommen. Das müssen wir in Zukunft abstellen", sagte Wrages.

Königstein: Milica, Mamoori, Tunkara, Kovacevic, Cosar, Özbek, Osman, Nukovic, Caliskan, Brandao da Silva, Basanisi

Dortelweil: Rühl - Cholewa, Eiwanger, Geh, Müller - Schlatter, Günther (75. Karagöz) - Wiehl (60. Herrmann), Stahl, Dominik Steffen - Vancura (75. Schleibinger).

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Wolfgang Geipel (Wiesbaden). - Zuschauer: 80. - Tore: 0:1/0:2 (12./50.) beide Günther, 0:3 (55.) Dominik Steffen, 0:4 (74.) Vancura, 1:4 (80./HE) Nukovic, 2:4 (85.) Hasegawa, 3:4 (90.) Cosar

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