Dortelweil macht kurzen Prozess

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Es bleibt alles beim Alten in der Frauenfußball-Gruppenliga Frankfurt: Am viertletzten Spieltag der Saison blieben in den vier Spielen Überraschungen aus. Die Spvgg. 08 Bad Nauheim besiegte zu Hause die abstiegsgefährdete SG Bornheim/Grün-Weiß II mit 2:1 und verbesserte sich damit auf Tabellenrang fünf mit nur noch einem Punkt Rückstand auf die FSG Fauerbach/Gambach, die im Kreisvergleich bei Tabellenführer SC Dortelweil deutlich mit 1:6 unterlag. Ebenso deutlich setzte sich der Dortelweiler Meisterkonkurrent SG Egelsbach bei der FSG Rodgau/Zellhausen durch. Im vierten Spiel des Tages gewann die FSG Usinger Land 2:1 gegen den FFV Oberursel.

Es bleibt alles beim Alten in der Frauenfußball-Gruppenliga Frankfurt: Am viertletzten Spieltag der Saison blieben in den vier Spielen Überraschungen aus. Die Spvgg. 08 Bad Nauheim besiegte zu Hause die abstiegsgefährdete SG Bornheim/Grün-Weiß II mit 2:1 und verbesserte sich damit auf Tabellenrang fünf mit nur noch einem Punkt Rückstand auf die FSG Fauerbach/Gambach, die im Kreisvergleich bei Tabellenführer SC Dortelweil deutlich mit 1:6 unterlag. Ebenso deutlich setzte sich der Dortelweiler Meisterkonkurrent SG Egelsbach bei der FSG Rodgau/Zellhausen durch. Im vierten Spiel des Tages gewann die FSG Usinger Land 2:1 gegen den FFV Oberursel.

In der Kreisliga A (Region) Frankfurt hat sich unterdessen die erstmals in dieser Saison am Spielbetrieb teilnehmende Mannschaft des SC Dortelweil II nach einem der drei Aufstiegsplätze in die Kreisoberliga vor Wochen nun auch die Meisterschaft frühzeitig gesichert. Die Elf von Trainer Michael Petrasch belegt ungeschlagen bei 20 Siegen und zwei Unentschieden sowie 94:14-Toren vor dem FC Neu-Isenburg, der SG Blau-Gelb/Riedberg und der FSG Burg-Gräfenrode souverän Platz eins der Tabelle.

SC Dortelweil – FSG Fauerbach/Gambach 6:1 (6:0): Hatten die Dortelweilerinnen in der Vorrunde schon 6:1 in Fauerbach gewonnen, so gab es am Samstag in der Rückrunde das gleiche Ergebnis. Schon nach 33 Minuten war die Partie entschieden: In dieser Minute erzielte Paula Gies das 6:0. Die Juniorinnen-Spielerin hatte den Torreigen auch in der zwölften Minute eröffnet und mit dem 2:0 sowie dem 5:0 (28.) zwei weitere Male eingenetzt. Das zwischenzeitliche 3:0 gelang Jil Träger nach herrlicher Kombination einer gut aufgelegten Dortelweiler Mannschaft in der 21 Minuten, bevor Alicia Gielnik-Casado auf 4:0 erhöhte (23.).

Nach der Pause nahm Dortelweil dann das hohe Tempo heraus. Die FSG Fauerbach/Gambach, die nach dem Trainerrücktritt über Ostern erstmals von Oliver Waschkowitz gecoacht wurde, setzte sich nun besser in Szene. Malwine Dietrich gelang es, mit einem Linksschuss aus halblinker Position elf Meter vor dem Tor Dortelweils Torfrau Anna Schönig zu überwinden – 1:6 (55.). In der Folge besaß die Heimmannschaft aber weiterhin an Plus an guten Szenen. Doch auch Fauerbach/Gambach suchte bei Kontern den Erfolg eines zweiten Tores. Es blieb jedoch beim 6:1, mit dem vor allem die Heimelf am Ende zufrieden war.

SC Dortelweil: Schönig, Klug, Canepa, Gielnik-Casado, Träger, Matthey, Carpio, Fitzner (59. Howell), Gies (59. Müller), Steppan, Hofmann. – FSG Fauerbach/Gambach: Dombach, Müller, Rühl, Waschkowitz, Aust, Maier, Dietrich, Gerber, Stellberger, Nickel (46. Pettersson), Glock (46. Goosens).

Jana Harms Matchwinnerin

Spvgg. 08 Bad Nauheim – SG Bornheim/Grün-Weiß II 2:1 (1:1): "Es war kein gutes Spiel, sondern ein Arbeitssieg für uns", zog Bad Nauheims Abteilungsleiter Hans-Jürgen Zeeb ein gemischtes Fazit. Die SG Bornheim/Grün-Weiß II erwies als der befürchteten unangenehme Gegner, der früh mit 1:0 in Führung ging. Meret Wiemer hatte nach fünf Minuten eingeschossen. Doch glücklicherweise aus Sicht der Heimelf glich Jana Harms nach elf Minuten aus. In der Begegnung wurde sie auch zum Matchwinner. Aus dem Gewühl heraus bugsierte sie das Leder in der 58. Minute zum Bad Nauheimer 2:1-Siegtreffer ins Bornheimer Netz. Zuvor hatte Michelle Schomber das Leder zweimal an den gegnerischen Pfosten gesetzt.

Spvgg. 08 Bad Nauheim: Mayer, Meixner, Amend, Paul, Feuerbach, Beck (46. Meyer), Tomakova, Harms, Schmidt, Schomberg, Hadjiu.

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