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Die Dortelweiler Verbandsliga-Frauen um Josefine Link kommen in Niederursel erst nach dem Seitenwechsel so richtig ins Spiel.

Dortelweil dreht Partie

  • VonSascha Kungl
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(kun). In der Fußball-Verbandsliga Süd haben die Frauen des SC Dortelweil zum Rückrundenauftakt einen 3:1-Auswärtserfolg beim SV Niederursel gefeiert. Durch den sechsten Sieg im sechsten Saisonspiel hat der Tabellenführer aus der Wetterau sein Polster auf den ersten Verfolger aus Schierstein auf sechs Punkte ausgebaut. Die Spvgg. 08 Bad Nauheim war derweil in der Gruppenliga Frankfurt spielfrei und kommt erst am kommenden Samstag wieder zum Zug.

Verbandsliga Süd, Gr. 1 / SV Niederursel - SC Dortelweil 1:3 (1:0): »Im Auswärtsspiel in Niederursel haben wir unsere bisher schwächste Saisonleistung gezeigt. In der ersten Halbzeit waren wir überhaupt nicht präsent. Mit Ausnahme eines wegen Abseits aberkannten Tores konnten wir uns keinerlei Chancen erarbeiten«, konstatierte SCD-Coach Christian Vaubel. Folgerichtig gingen die Gastgeberinnen in der 22. Minute durch Hannah Marquard mit 1:0 in Führung. Nach einem Ballverlust im Dortelweiler Aufbauspiel wurde die Stürmerin der Heimmannschaft steil geschickt und schob den Ball an Gästekeeperin Jolina Rahn vorbei ins Tor. Rahn bewahrte ihre Elf in der 38. Minute vor einem höheren Rückstand, als sie einen Distanzschuss der Gastgeberinnen sensationell parierte.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit konnte sich der Tabellenführer besser behaupten und zunehmend spielerische Akzente setzen. Eine Viertelstunde nach dem Wiederanpfiff wurde Paula Gies auf die Reise geschickt. Sie traf aus vollem Lauf zum 1:1-Ausgleich für die Vaubel-Elf. Nur drei Minuten später hatten Marie Kleinschmidt und Gies eine Doppelchance, beide Schüsse wurden jedoch von Patricia Heinzmann im Niederurseler Tor vereitelt. Mit dem nächsten Angriff erzielte die zur zweiten Halbzeit eingewechselte Sandra Reisinger die 2:1-Führung für die Gäste, als sie einen Eckball von Gies per Direktabnahme aus zentraler Position veredelte. Es dauerte bis zur 90. Minute, ehe Reisinger die Partie mit ihrem zweiten Treffer endgültig entschied. Vorausgegangen war ein Solo von Antonia Wittich.

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