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Mit Volldampf wollen Kapitän Marcel Kempf (l.) und sein TSV Dorn-Assenheim ins Gastspiel beim VfB Friedberg gehen - und endlich ihre Trefferausbeute verbessern.

Fußball

Dorn-Assenheimer Ladehemmungen

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Erst sieben Treffer stehen für den TSV Dorn-Assenheim in der Kreisoberliga zu Buche. Beim VfB Friedberg will das Team am Wochenende seine Torquote verbessern.

(kun). Im Oberhaus des Friedberger Fußballkreises stehen am neunten Spieltag einige richtungsweisende Begegnungen auf dem Programm. An der Tabellenspitze der Kreisoberliga ist der SV Steinfurth an diesem Wochenende spielfrei, sodass der FC Ober-Rosbach mit einem Heimerfolg im Verfolgerduell gegen die punktgleiche FSG Burg-Gräfenrode nach Zählern mit den Rosendörflern gleichziehen kann. Auch in der Partie zwischen der TSG Ober-Wöllstadt und Türk Gücü Friedberg II treffen zwei direkte Tabellennachbarn aufeinander.

Im Tabellenkeller trennt den VfB Friedberg und den TSV Dorn-Assenheim vor dem Aufeinandertreffen am Sonntag (15 Uhr) ebenfalls nur ein Zähler. Für beide Mannschaften geht es darum, den Abwärtstrend zu stoppen. "Nachdem die letzten Wochen für uns nicht allzu erfolgreich verliefen, wollen wir gegen Friedberg wieder dreifach punkten. In Nieder-Wöllstadt haben wir trotz der Niederlage am vergangenen Spieltag eine ordentliche Leistung gezeigt, an die es gegen den VfB anzuknüpfen gilt", sagt Dorn-Assenheims Abteilungsleiter Benjamin Krätschmer, dessen Mannschaft vor allem in der Offensive den Hebel umlegen muss. "Die Gastgeber blicken ähnlich wie wir auf einen mäßigen Saisonstart zurück. Wir erwarten ein Duell auf Augenhöhe. Aufgrund unserer Ausfälle liegt die Favoritenrolle bei den Hausherren." Kein Team der Kreisoberliga markierte weniger Treffer als die Elf von Trainer Marc Oliver Schütz (7). Verzichten müssen die Gäste auf Felix Strebert (Rückenprobleme) und den gesperrten Sven Harth sowie Philipp Sibbe und Torben Zika, die beide auf dem Münchener Oktoberfest weilen. Fragezeichen stehen noch hinter dem Einsatz von Marco Hofmann, Mohammed Algazzi und Artur Sterk.

In Ober-Wöllstadt fordern die gastgebenden Blauen den Tabellennachbarn Türk Gücü Friedberg II zeitgleich im Duell der Verfolger heraus. "Die Favoritenrolle liegt bei den Gästen, die nach einem durchwachsenen Start an den vergangenen Spieltagen in die Erfolgsspur gefunden haben. Für uns gilt es, in unserem ›Kerbspiel‹ ein gutes Resultat zu erzielen. Beim 5:2-Erfolg in Bruchenbrücken hatten wir das Glück, dass uns im bisherigen Saisonverlauf oft gefehlt hat. Zudem war die Chancenverwertung besser. Mit elf Punkten aus sieben Spielen können wir durchaus zufrieden sein", erklärt Ober-Wöllstadts Pressesprecher Peter Roskoni, dessen Team die Erfolgsserie von drei Siegen in Folge ausbauen will. Verzichten müssen die Hausherren dabei auf die Urlauber Gregory Adam und Simon Fett sowie den verletzten Tim Menges. Max Brauburger kehrt dagegen in den Wöllstädter Kader zurück. Aufseiten der Gäste muss TGF-Coach Ümit Karpuz die Ausfälle von Emre Altuncicek, Furkan Kale und Olcay Sancar kompensieren. "Personell sind wir nach wie vor nicht in Bestbesetzung, dennoch konnten wir eine kleine Serie starten, die wir gegen Wöllstadt ausbauen wollen. Dort erwartet uns eine anspruchsvolle Partie, die aus meiner Sicht nur knapp ausgeht", glaubt Karpuz.

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