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TSG und Dorn-Assenheim unter Druck

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(mw) Die Ränge eins (Aufstieg/Nieder-Weisel), zwei (Relegation/Steinfurth), 19 (Abstieg oder Relegation/Ober-Mörlen) und 20 (Abstieg/Rodheim) sind festgezurrt - in der Kreisoberliga Friedberg geht es für die Auf- und Abstiegsfrage nur noch um den möglicherweise gefährlichen Rang 18. Dabei kann die TSG Ober-Wöllstadt sich aus eigener Kraft retten, der TSV Dorn-Assenheim muss auf Schützenhilfe hoffen.

»Wir wollen uns nicht auf andere Partien verlassen. Unser Ziel ist ein Sieg in Ilbenstadt. Und nach der kleinen Serie zuletzt bin ich überzeugt, dass wir es schaffen - auch wenn der VfR aufgrund des letzten Heimspiels und des scheidenden Trainers Dirk Haigis motiviert sein wird«, meint TSG-Pressesprecher Oliver Roth. Die TSG hat zuletzt vier von fünf Partien gewonnen (4:2/1:2/4:2/5:2/ 8:2), nachdem es zuvor in zehn Partien nur einen »Dreier« gab. »Die vergangenen Spiele waren gut. Jeder weiß, um was es geht«, ergänzt Roth. Torwarttrainer Oscar Dreste (wechselt nach Dortelweil) wird weiterhin das Tor hüten, auch wenn Dominik Dönges zuletzt wieder trainieren konnte. Neben Dreste wird auch Mustapha Belge den Verein verlassen. Personell kann Spielertrainer Kai Möller aus dem Vollen schöpfen.

Dies kann auch Dorn-Assenheims Spielertrainer Marc-Oliver Schütz, der die Mannschaft nach Siegen beim Türk. SV Bad Nauheim (5:1) und in Ilbenstadt (4:1) sowie dem 2:2-Remis gegen Meister SV Nieder-Weisel zuletzt auf einem guten Weg sieht. »Wir haben Moral gezeigt. Zunächst müssen wir unsere Hausaufgaben machen. Ich denke, wir können mit dem Druck umgehen. Dann können wir nur noch hoffen«, sagt Schütz, der mit seinem Team bei der noch um Rang vier kämpfenden FSG Burg-Gräfenrode (zuletzt zwei Niederlagen in Nieder-Weisel und Staden) die vom Papier her schwierigere Aufgabe zu lösen hat.

Von den sieben »Stadtmeisterschaften« ist übrigens nur noch diejenige in der Kreisstadt offen. Dabei liegt der VfB Friedberg zwei Punkte vor dem FCO Fauerbach, der aber Vorteile im Torverhältnis (+27 zu +20) hat. Der scheidende VfB-Trainer Thorsten Brennemann möchte den Vorsprung freilich halten. »Aber ein Remis in Nieder-Weisel wird wohl nicht reichen«, weiß er. Fauerbach empfängt zum »Fize« Michel-Abschied Steinfurth.

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