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Dorn-Assenheim relegiert - Ober-Wöllstadt packt’s

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(hei/jms/kun/mw/ub) Am letzten Spieltag der Kreisoberliga Friedberg ging es - einen Dortelweiler Abstieg in der Gruppenliga vorausgesetzt - nur noch darum, welches Team den 18. Tabellenplatz und damit den Relegationsrang nach unten belegt. Die TSG Ober-Wöllstadt vermied dies aus eigener Kraft durch einen 2:0-Erfolg in Ilbenstadt. In die Relegation muss demnach der TSV Dorn-Assenheim, dessen Gegner FSG Burg-Gräfenrode durch den 3:1-Erfolg Rang vier sicherte. Direkt dahinter verteidigte der VfB Friedberg Rang fünf und damit die »Stadtmeisterschaft« vor dem FCO Fauerbach, dessen Gegner SV Steinfurth wenige Tage vor dem Relegationsbeginn auf Sparflamme kochte. Dem FV Bad Vilbel II gelangen als viertem und letztem Team mehr als 100 Tore, während Absteiger SG Rodheim nach sechs Niederlagen zum Abschluss ein Dreier landete.

Contins Doppelpack beschert Staden Punkt

Türk Gücü Friedberg - SV Teutonia Staden 4:4 (2:1): Türk Gücü war lange Zeit in Führung, muss sich aber letztlich mit einem Punkt begnügen. Der gut aufgelegte Schneider setzte zunächst Karput schön in Szene, der zum 1:0 traf. Dann flankte er auf Usic, der zum 2:0 einköpfte (40.) Doch die Teutonen blieben stets gefährlich und aufmerksam und kamen durch Kaufmann zum 1:2 mit dem Halbzeitpfiff. Fathi Kaplan staubte fünf Minuten nach dem Seitenwechsel zum 3:1 ab, ehe Otto Weber einen Contin-Pass in die Maschen schob. Ein Usic-Solo zum 4:2 (62.) bedeutete noch immer nicht die Vorentscheidung, da Staden eine tolle Moral bewies und durch einen Contin-Doppelpack sich den Punkt redlich verdiente.

Türk Gücü Friedberg: Kaplan, Atkinson, Schneider, Brunkhardt, Usic, Sentürk (60. Soganci), Acar, Günay, Karpuz, Yaya (60. Altuncicek), Kaplan. - SV Staden: Schreiber, Wagner, Diehlmann, Pierre May, Matthias Hetmanczyk, Gräfe (70. Niedt), Matthias May (80. Östreich), Martin Hetmanczyk (81. Ceylan), Kaufmann, Contin, Weber. - Torfolge: 1:0 (5.) Karpuz, 2:0 (40.) Usic, 2:1 (45.) Kaufmann, 3:1 (50.) Usic, 3:2 (61.) Weber, 4:2 (62.) Usic, 4:3 (65.) Contin, 4:4 (75.) Contin. - Schiedsrichter: Alejandro Soldevilla.

Terzic trifft von der Mittellinie

VfB Petterweil - SV Ober-Mörlen 4:2 (1:0): Petterweil drückte von Beginn an und profitierte von einem Traumtor von Jasko Terzic, der einen Freistoß von der Mittellinie mit freundlicher Unterstützung des heftigen Windes im Tor unterbrachte (5.). In der 50. Minute konnten die Gastgeber nach beherztem Einsatz von Erhan Gök, der sich den Ball erkämpfte und drei Gegenspieler wie Fahnenstangen stehen ließ, auf 2:0 erhöhen. Auch die Vorentscheidung war eine Angelegenheit für den schuss- und dribbelstarken Gök (77.). Im Gegenzug flankte Jekta Arici sanft in den Strafraum und Jonathan Hahn köpfte zum 1:3 in die Maschen ein. Allerdings beeindruckte dieser Treffer Petterweil nicht, denn der VfB konnte durch Dennis Fonseca aus kurzer Distanz die Partie entscheiden (84.). Niklas Adelmann profitierte kurz darauf von einer guten Aktion von Hendrik Schaupp, der am VfB-Keeper (85.) scheiterte, von wo aus die Kugel direkt vor seine Beine sprang.

VfB Petterweil: Wagner, Haidle (65. Romanidis), El Quarti, Scharbel (46. Schmitt), Hartmann, Dott, Gök, Aktürk, Ritschmann, Müller (80. Fonseca), Terzic. - SV Ober-Mörlen: Johnigk, Trivilino, Morschel, Heinrich, Micelotta, Heile (75. Hahn), Adelmann, Opper, Gagewi (46. Arici), Schaupp, Speranza. - Tore: 1:0 (5.) Terzic, 2:0 (50.) Gök, 3:0 (77.) Gök, 3:1 (78.) Arici, 4:1 (84.) Fonseca, 4:2 (85.) Schaupp. - Schiedsrichter: Sascha Geisler.

Feuerbach und Sen machen alles klar

VfR Ilbenstadt - TSG Ober-Wöllstadt 0:2 (0:2): In einem sehr schwachen Spiel verabschiedete Ilbenstadts Mannschaft ihren Trainer Dirk Haigis mit einer schwachen Leistung. Die beiden einzigen Torraumszenen nutzte der Gast gnadenlos aus und verdiente sich somit den Verbleib in der Kreisoberliga. In der 14. Minute traf Niclas Feuerbach nach einer Sürer-Parade in Folge eines scharf hereingebrachten Eckballs direkt aus 18 Metern in die Manschen. Erdan Sen setzte in der 34. Minute geschickt nach, als wiederum Sürer einen Möller-Ball artistisch hielt, seine Abwehrspieler aber das Nachsetzen verweigerten. Die etwas bissigere TSG siegte in einer Partie mit »Trainingsspielcharakter« verdientermaßen.

VfR Ilbenstadt: Sürer, Leonhardi, Thorn, Syguda, Raczkowski, Karpuz, Rüzgar (46. Blagojevic), Quanz, Cue, Rupp, Reichardt. - TSG Ober-Wöllstadt: Dreste, Bleith, Kurdic, Timo Feuerbach, Niclas Feuerbach, Möller, Bernert, Sebald (48. Papst), Schallenberg, Sen. - Torfolge: 0:1 (14.) Niclas Feuerbach, 0:2 (34.) Sen. - Schiedsrichter: Kai Schuler.

Maas darf bei »Meisterfeier« ran

SV Nieder-Weisel - VfB Friedberg 1:2 (0:0): Der Meister verpasste es die sich bietenden Chancen zu nutzen und war in den letzten Minuten nicht konsequent genug. Der hervorragenden Partystimmung an der Wiesenstraße tat die Niederlage keinen Abbruch, zumal Trainer Michael Götz etwas experimentierte und unter anderem den Torwart wechselte. Nachdem Can Zarifoglu nach einer maßgenauen Zimmermann-Flanke am guten Bock im VfB-Tor scheiterte, traf Timo Dechert für Friedberg aus elf Metern mit einem präzisen Schuss zum 1:0 (59.). Nur drei Minuten später schickte Sebastian Volp den flinken Zarifoglu mit einem guten »Gasseball« - und der Weiseler Ausgleich war perfekt. Doch die Gäste waren kein guter Sparringspartner einer Meisterschaftsfeier und kamen durch Brück (17-Meter-Schuss in den Winkel/64.

) zu einem nicht unverdienten Auswärtssieg und sicherten damit die inoffizielle Friedberger Stadtmeisterschaft.

SV Nieder-Weisel: Schneider (56. Maas), Wanzke, Häuser, Michael, Winter (56. Zimmermann), Krimmel, Zarifoglu, Berschick, Volp, Wilhelm, Jurowski (56. Krüger). - VfB Friedberg: Bock, Wladarz, Faegh (33. Vural), Patzwald, Brück, Schäfer, Nesgen, Pschierer, Becker, Hartmann, Dechert.

Torfolge: 0:1 (59.) Dechert, 1:1 (62.) Zarifoglu, 1:3 (64.) Brück. - Schiedsrichter: Sebastian Girnus.

Relegationsteilnehmer ohne Biss und Elan

FC Olympia Fauerbach - SV Steinfurth 6:1 (2:0): Die Rosendörfler waren gestern in erster Linie darauf aus, das Spiel ohne Verletzungen über die Bühne zu bekommen, um in der Relegation in Bestbesetzung antreten zu können. Dementsprechend zurückhaltend gingen sie in die Zweikämpfe. Fauerbach traf durch Stefan Tempelmeyer, der von Marco See über links eingesetzt wurde und vom Elfmeterpunkt flach ins Eck schoss, früh zum 1:0 (5.

). Heiko Schmitt erhöhte per Kopfball aus kurzer Distanz zum 2:0 (30.). Nach zwei Toren von See, der zunächst mit dem Kopf auf Kopfball-Vorlage von Schmitt einnetzte (55.) und dann einen Alleingang mit einem Heber abschloss (65.), war die Partie endgültig gelaufen. Ronny Kilian mit einem Heber auf Flanke von Ferdijan Idic (71.) und Idic selbst, der alleine durch war und von der Strafraumkante flach einschoss (73.), machten das halbe Dutzend für die Mannen vom Elachfeld voll, bevor die maßlos enttäuschenden Steinfurther durch den einen Abwehrfehler ausnutzenden Sven Stachelroth immerhin noch zum Ehrentreffer kamen (85.).

FC Olympia Fauerbach: Dietz, Matic, Hausner, Tempelmeyer, Walther, Florian Richly, Kilian, Schmitt, See (86. Michel), Idic (75. Schütz), Deppner (67. Soganci). - SV Steinfurth: Laboy, Lauckhardt, Bayer, Riedmeier, André Micelotta (30. Esposito/67. Liebig), Stachelroth, Göbel, Scheibner, Woisetschläger, Herbert, Blockus. - Tore: 1:0 (5.) Tempelmeyer, 2:0 (30.) Schmitt, 3:0 (55.) See, 4:0 (65.) See, 5:0 (71.) Kilian, 6:0 (73.) Idic, 6:1 (85.) Stachelroth. - Schiedsrichter: Telcke (Gießen).

Meisinger schickt Gäste in die Relegation

FSG Burg-Gräfenrode - TSV Dorn-Assenheim 3:1 (3:0): Dorn-Assenheim startete sehr stark und kontrollierte die Partie in den ersten 30 Minuten. Das Manko war jedoch, dass die Gäste am Strafraum mit ihrem Latein am Ende waren, weil vorne ein echter Vollstrecker fehlte. Aus dem Nichts fiel dann die Führung der Platzherren durch Sven Meisinger, der einen Alleingang mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck abschloss (30.). Sechs Minuten später ließ TSV-Keeper Kornmesser einen Freistoß von Balzer abprallen - Meisinger war erneut zur Stelle und netzte aus kurzer Distanz ein. Als ein verunglückter Schnierle-Freistoß Christian Kloeß am langen Eck erreichte, wo er zum 3:0 einköpfte (42.), war die Begegnung entschieden. Der TSV steckte trotzdem nicht auf und kam verdientermaßen zum Ehrentreffer, indem Richard Bell auf Zuspiel von Williams zum 3:1-Endstand traf (85.). Burg-Gräfenrode vergab noch diverse Konterchancen sowie einen an Meisinger verschuldeten Strafstoß, mit dem FSG-Torwart Michael Krause an seinem Pendant Kornmesser scheiterte (90.).

FSG Burg-Gräfenrode: Krause, Lange, Balzer (60. Rajchart), Alparslan, Kloeß, Michele, Siebert, Bernard, Schnierle, Bayram (70. Üysal), Sven Meisinger. - TSV Dorn-Assenheim: Kornmesser, Karolca, Kölsch, Ess, Weber, Bell, Behrens (80. Winkler), Schütz, Kuhl, Voss (80. Haas), Williams. - Tore: 1:0 (30.) Meisinger, 2:0 (36.) Meisinger, 3:0 (42.) Kloeß, 3:1 (85.) Bell. - Bes. Vorkommnis: FSG-Keeper Michael Krause scheitert mit einem Foulelfmeter an TSV-Torhüter Michael Kornmesser (90.). - Schiedsrichter: Koch.

Tag der offenen Tür in Beienheim

SKV Beienheim - FC Nieder-Florstadt 4:3 (1:1): Die zunächst deutlich überlegenen Gastgeber gingen durch Marcel Bilkenroths 18-Meter-Freistoß in den Winkel verdient in Führung (17.), ließen dann aber nach, so dass Florstadt durch Sascha Bingels gelungene Einzelaktion folgerichtig zum Ausgleich kam (42.). Nach dem Wechsel vergab Bingel zunächst eine Riesengelegenheit, als er den Ball freistehend übers Tor jagte, bevor er nach einer Stunde Spielzeit zweikampfstark das 1:2 erzwang. Im direkten Gegenzug sorgte Bilkenroth mit seinem zweiten Tor für den Ausgleich, scheiterte aber wenig später am glänzend regierenden Berka. Besser machte es Sven Harsch, der per Kopf nach einer Dural-Flanke das 3:2 markierte (69.

). Der Torschütze revanchierte sich bei Yilmaz Dural mit einem schönen Pass, den dieser zum 4:2 nutzte (73.). Florstadts Alexander Ruf vergab danach einen an Bingel verursachten Foulelfmeter (78.), traf aber später aus halbrechter Position zum 4:3-Endstand ins lange Eck (83.). Pressesprecher Uwe Fey sprach nach dem Spiel Olaf Kraft seine Anerkennung für den zu Jahresbeginn noch utopisch erscheinenden Klassenerhalt aus, an dem der Trainer »mindestens einen 50-prozentigen Anteil hatte«.

SKV Beienheim: Christiansen (64. Merkert), Dominik Friede, Marcel Noack, Bilkenroth, Hachenburger (64. Sibik), Dural, Bischoff, Üstündag, Harsch (76. Neuss), Hutzenlaub, Schnell. - FC Nieder-Florstadt: Berka, Müller, Weber, Meiss (73. Ruf), Blumenstock, Bingel, Schoch, Höller, Köhler, Pfeiffer, Fiechter (55. Dombrowsky). - Tore: 1:0 (17.) Bilkenroth, 1:1 (42.) Bingel, 1:2 (60.) Bingel, 2:2 (61.) Bilkenroth, 3:2 (69.) Harsch, 4:2 (73.) Dural, 4:3 (83.) Ruf. - Bes. Vorkommnis: FC-Akteur Alexander Ruf scheitert mit einem Foulelfmeter an SKV-Keeper Christopher Merkert (78.). - Schiedsrichter: Böck.

Versöhnlicher Abschluss durch Vetter/Unger

SG Rodheim - SV Gronau 2:0 (0:0): Der Absteiger aus Rodheim präsentierte sich zum Saison-Halali in ansprechender Verfassung und hielt die Gronauer Rumpftruppe, die ohne Ersatzspieler angereist war, verdient in Schach. Dennoch kamen die Vilbeler Vorstädter zu einer Reihe guter Gelegenheiten, die jedoch allesamt vom starken SG-Keeper Jazokas vereitelt wurden. Alexander Vetter traf per Kopf auf Flanke von Becker zum Rodheimer 1:0 (70.). SV-Torwart Jonas, der ohnehin angeschlagen war, konnte anschließend nicht mehr weiterspielen, so dass Gronau die Partie zu zehnt und mit Feldspieler Florian Marburger im Tor beendete. Auch Rodheim blieb nicht vollzählig, denn Fuß wurde wegen groben Foulspiels mit »Rot« vom Feld geschickt (74.). Tim Unger blieb der letzte Treffer der SG in der Kreisoberliga zum 2:0-Endstand vorbehalten (85.).

SG Rodheim: Jazokas, Schütte, Päsel (78. Ullrich), Engel, Nils Egger, Kunkel, Fuß, Maruyama (70. Bauer), Unger, Alexander Vetter, Kirchler (65. Becker). - SV Gronau: Jonas, Koch, Marburger, Benjamin Vetter, Hewig, Pereira, Boege, Beck, Traut, Neumann, Haberland. - Tore: 1:0 (70.) A. Vetter, 2:0 (85.) Unger. - Rot: Fuß (74./SG). - Schiedsrichter: Barthelmes.

Dippel stürmt, Treffer aber aberkannt

FV Bad Vilbel II - SV Ockstadt 4:0 (3:0): In einem für beide Mannschaften ziemlich bedeutungslosen Duell präsentierte sich die gastgebende Verbandsliga-Reserve vom Start weg klar überlegen und landete einen sicheren Sieg, der praktisch schon zur Pause beschlossene Sache war. Guiseppe Espositos feine Einzelleistung brachte in der 27. Minute die verdiente Führung, Önder Özmen erhöhte nach 39 Minuten mittels platzierten Flachschuss ins lange Eck, während Thorben Knauer kurz vor der Pause per 18-Meter-Freistoß für den dritten FV-Volltreffer verantwortlich zeichnete. Ockstadt hatte hingegen vorne wenig zu bieten: Christian Schütz verfehlte Holger Zimmers Kasten nach einer halben Stunde denkbar knapp - mehr war nicht. Zimmers Torwart-Kollege auf Seiten der Kirschendörfler, Nils Kostwein, musste in der 58. Minute zum vierten Mal hinter sich greifen: Faruk Hogic stand nach Said Naimis Rechtsflanke goldrichtig und vollendete sicher. Wenig später wäre um ein Haar der Ockstädter Ehrentreffer fällig gewesen, doch Daniel Riess zielte knapp daneben. Auf der Gegenseite wurde ein toller Treffer von Bad Vilbels eingewechselten »Sturmtank« Marcus Dippel wegen angeblicher Abseitsstellung nicht anerkannt (82.

). Ersin Dincer scheiterte nach Dippels Traumpass zwei Minuten später am prima reagierenden Nils Kostwein, der somit eine noch höhere Schlappe seines Teams verhinderte.

FV Bad Vilbel II: Zimmer, Kitanoski, Weiss, Sturm (75. Dippel), Viehmann, Özmen, Dincer, Naimi, Knauer, Esposito (60. Khoramanesh), Hogic. - SV Ockstadt: Kostwein, Weck, Engelhaupt, Debelius (65. Löffler), Tobias Heilig (46. Stengel), Schütz, Akyüz, Werner, Seipel (46. Hannemann), Riess, Marco Scheibner. - Tore: 1:0 (27.) Esposito, 2:0 (39.) Özmen, 3:0 (44.) Knauer, 4:0 (58.) Hogic.

Fokken-Brüder halten Partie offen

Türk. SV Bad Nauheim - FC Kaichen 4:3 (3:1): Die Gastgeber erwischten den bessern Start und brachten sich durch einen Treffer von Murat Pekin mit 1:0 in Front. Nedim Berktas hatte den Torschützen zuvor mustergültig bedient, so dass dieser den Ball nach einem Alleingang nur ins Tor zu schieben brauchte.

Nur sieben Minuten später war es Berktas selbst, der nach einer Ecke von Niklas Appel das 2:0 markierte, bevor es wiederum nur wenige Augenblicke dauerte, bis Erkan Kuzpinar nach einer schönen Flanke von Aladin Ahmetovic das 3:0 für die Platzherren besorgte. »In der ersten Halbzeit hat unsere Mannschaft wie aufgedreht gespielt«, sagte Pressesprecher Erdal Terzi nach dem Spiel. Bei den Gästen lief hingegen in der ersten 45 Minuten recht wenig zusammen, durch einen psychologisch wichtigen Treffer von Gerriet Fokken unmittelbar vor dem Pausenpfiff witterten diese jedoch für die zweite Hälfte ihre Chance. Es dauerte allerdings bis zur 68. Minute, ehe Hendrik Fokken sein Team durch ein Tor aus dem Getümmel heraus bis auf einen Treffer an die Gastgeber, bei denen Sebastian Kramer wenige Minuten später die Gelb-Rote Karte sah, heranbrachte. In der 75. Minute gelang Hendrik Fokken mit einer, laut Terzi, »wunderschönen Volleyabnahme direkt unter die Latte« der Ausgleich für die Kaichener. Doch die Hausherren steckten nicht auf und bewiesen Moral.

Eine Minute vor dem Ende belohnte Niklas Appel das Powerplay seines Teams in der Schlussphase mit seinem Siegtreffer zum 4:3, bei dem er Felix Heilmann im Tor des FC zunächst ausgedribbelt, und die Kugel anschließend überlegt ins lange Eck geschoben hatte.

Türk. SV Bad Nauheim: Yasaroglu, Kramer, Kara, Pejic, Gül, Ahmetovic, Kuzpinar, Appel, Emrovic, Pekin, Berktas. - FC Kaichen: Heilmann, Zaccaro, Kulik, Becker, Hendrik Fokken, Gerriet Fokken, Clemens, Roth, Strauch, Philipp (82. Kliem), Heppner. - Tore: 1:0 (5.) Pekin, 2:0 (12.) Berktas, 3:0 (20.) Kuzpinar, 3:1 (44.) Gerriet Fokken, 3:2 (68.) Hendrik Fokken, 3:3 (75.) Hendrik Fokken, 4:3 (89.) Appel.

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