Der TSV Dorn-Assenheim um seinen neuen Trainer geht mit folgendem Kader in die neue Spielzeit in der Kreisoberliga Friedberg (hinten, v. l.) Trainer Sascha Bingel, Andreas Scheibner, Benjamin Müller, Mike Michalak, Sven Harth, Patrick Ess, Felix Strebert, Marcel Kempf, Spielausschuss Richard Habram, (vorn, v. l.) Maurice Klaus, Marvin Jung, Pascal Zika, Marcel Pflug, Torben Zika, Marc-Oliver Schütz, Kevin Brod. FOTO: PV
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Der TSV Dorn-Assenheim um seinen neuen Trainer geht mit folgendem Kader in die neue Spielzeit in der Kreisoberliga Friedberg (hinten, v. l.) Trainer Sascha Bingel, Andreas Scheibner, Benjamin Müller, Mike Michalak, Sven Harth, Patrick Ess, Felix Strebert, Marcel Kempf, Spielausschuss Richard Habram, (vorn, v. l.) Maurice Klaus, Marvin Jung, Pascal Zika, Marcel Pflug, Torben Zika, Marc-Oliver Schütz, Kevin Brod. FOTO: PV

Saisonvorschau

TSV Dorn-Assenheim mit neuem Trainer und frischem Wind

  • vonThomas Brannekämper
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Der TSV Dorn-Assenheim will sich in der neuen Saison aus dem Abstiegskampf der Fußball-Kreisoberliga Friedberg fernhalten - unter anderem mit einem neuen Trainer und viel frischem Wind.

Nachdem im Sommer vergangenen Jahres die Spielgemeinschaft mit dem KSV Weckesheim aufgelöst wurde, konnte der TSV Dorn-Assenheim in der abgelaufenen Saison, auch bedingt durch den Saisonabbruch aufgrund der Coronavirus-Pandemie, den Klassenerhalt in der Fußball-Kreisoberliga Friedberg realisierten. Zwar standen zum Rundenende lediglich zwei Siege und zwei Unentschieden zu Buche, doch hätte dies als selbst Relegationsteilnehmer noch alle Möglichkeiten eröffnet, auch ohne Entscheidung am grünen Tisch die Klasse zu halten. Damit dies allerdings nicht noch einmal passiert, gibt es einige Veränderungen im Reichelsheimer Stadtteil: Ein frischer Wind weht um den Dorn-Assenheimer "Germanenkrug", die traditionelle Kneipe im Sportheim.

Sascha Bingel als neuer Coach

Was hat sich getan? Neu in "Schloggebach" ist an allererster der Trainer. Nach der Ära Marc Oliver Schütz folgt nun mit Sascha Bingel kein Unbekannter in der Wetterau auf dem Trainerstuhl. Für Bingel ist es nach seiner fünfjährigen Tätigkeit beim Büdinger Kreisoberligisten SG Nieder-Mockstadt/Stammheim eine Rückkehr in seinen Heimatkreis. Und auch die Zusammenstellung des Kaders sowie die Kaderstärke lassen die Dorn-Assenheimer Verantwortlichen hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. "Insgesamt neun Neuzugänge, darunter die vom SKV Beienheim gewechselten Kevin Brod und Mike Michalak, bei sieben Abgängen lassen uns zuversichtlich auf die neue Runde blicken", sagt Abteilungsleiter Benjamin Krätschmer vorsichtig optimistisch. "Die Abgänge konnten gut kompensiert werden, die Neuzugänge verbessern uns sowohl qualitativ als auch quantitativ."

Wie läuft die Vorbereitung? Durch den Trainerwechsel ist der eingangs frische Wind deutlich zu spüren. "Die Jungs ziehen im Training voll mit, alle haben wieder Lust auf Fußball. Die Trainingsbeteiligung mit bis zu 25 Spielern macht Mut, das wir unsere gesteckten Ziele erreichen können" umreißt der neue Coach Sascha Bingel seine ersten Trainingseindrücke. "Die Jungs sind eine verschworene Einheit - auf und neben dem Platz. Unser Abwehrverbund um Felix Strebert, Patrick Ess und Torhüter Marcel Pflug wird wieder eine tragende Säule der Mannschaft sein, die Neuzugänge haben keine Probleme, sich zu integrieren. Momentan läuft alles in die richtige Richtung", schiebt Krätschmer hinterher.

Wie lautete die Zielsetzung? "Die Kreisoberliga Friedberg ist dieses Jahr sehr ausgeglichen. Eine absolute Top-Mannschaft wie den SV Steinfurth sehe ich dieses Jahr nicht. Klar, dass der FC Ober-Rosbach oben erwartet wird, auch die TSG Ober-Wöllstadt und den SV Bruchenbrücken schätze ich als Teams ein, die weiter oben zu finden sein werden. Doch wir schauen in erster Linie auf uns. Aufgrund der Neuzugänge haben wir eine vernünftige Kaderbreite für die erste Mannschaft, um auch Verletzungen oder andere Ausfälle kompensieren zu können. Ferner sollte der Kader auch qualitativ besser besetzt sein als in der vergangenen Runde. Wir werden versuchen, uns aus dem Tabellenkeller fernzuhalten und frühzeitig den Klassenerhalt zu sichern. Dies sollte für uns die diesjährige Maxime darstellen", fasst Bingel seine kommende Aufgabe zusammen.

Kameradschaft und Vereinsleben

Das sagt der Trainer: "Für mich ist die Rückkehr in den Fußballkreis Wetterau eine schöne Herausforderung nach den Jahren im Kreis Büdingen. Neue und altbekannte Sportplätze und Gesichter, allein dies macht die Aufgabe in Dorn-Assenheim spannend. Für mich war es wichtig, bei einem Verein arbeiten zu können, in dem Kameradschaft, Geselligkeit und ein aktives Vereinsleben einen hohen Stellenwert haben. Dies alles finde ich hier in Dorn-Assenheim vor. Und auch der Austausch mit den Mannschaftsverantwortlichen Benjamin Krätschmer und Richard Habram funktioniert reibungslos. Zudem sehe ich genug Potenzial in unserer Mannschaft. Dieses gilt es nun, Woche für Woche abzurufen. Sollte uns dies gelingen, werden wir eine gute Runde spielen und unser Zielsetzung auch erreichen."

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