Um den Sportplatz des FSV Dorheim hat es zuletzt einige Diskussionen gegeben. (Foto: pv)

Sportplatz-Sponsoring

Sportplatz-Sponsoring: FSV Dorheim und Stadt Friedberg einigen sich mit kuriosem Kompromiss

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Der FSV Dorheim darf seinen Sportplatz nun doch nach einem Sponsor benennen. Der Deal sorgte bundesweit für Aufsehen. Doch die Sache hat einen Haken. 

Der FSV Dorheim darf zukünftig in der "Teko Kältetechnik Arena" spielen. Dem entsprechenden Antrag des Fußball-B-Ligisten stimmte der Magistrat der Stadt Friedberg zu. Damit findet das Kerb-Heimspiel gegen den SVP Fauerbach am Freitagabend (hier zum Vorbericht) erstmals unter neuem Sportplatznamen statt.

Allerdings gibt es einen kleinen Haken: Die Stadtverantwortlichen bestehen darauf, dass bei jeder Nennung des Sportplatzes auf den Social-Media-Kanälen und den Eintrittskarten des FSV die der Zusatz "*der städtische Sportplatz in Dorheim, wird nur vom FSV Dorheim intern als TEKO-Kältetechnik-Arena bezeichnet" angefügt wird.


So bringt Vorsitzender Benny Bindewald den FSV Dorheim auf Kurs

Benny Bindewald, der als Vorsitzender den viel beachteten Sponsorendeal mit der Altenstädter Firma eingefädelt hat, sagte: "Wir sind froh, dass wir eine Einigung erzielt haben und bedanken uns bei der Stadt Friedberg für das Entgegenkommen." Auch Christine Böhmerl, Amtsleiterin soziale und kulturelle Dienste und Einrichtungen der Stadt, fügte an: "Wir freuen uns über die Einigung. Wir finden toll, was der FSV auf die Beine stellt und wollten dem auch nicht im Wege stehen", sagte Böhmerl.

So sieht der Kompromiss auf der Dorheimer Facebook Seite aus:

Das Volumen des Sponsoringpaketes liegt laut Vereinsangaben bei 10 000 Euro und soll hauptsächlich in Jugendarbeit und Infrastruktur investiert werden (hier mehr dazu lesen).

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